Wissenschaftler aus Katar und Großbritannien untersuchten bei 630 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 18 Jahren mit der Diagnose ADHS verschiedene Parameter des Eisenstoffwechsels sowie die Konzentrationen von 25-OHD, Calcium, Magnesium und Phosphor. Die Kontrollgruppe umfasste ebenfalls 630 Kinder und Jugendliche. Zwischen den beiden Gruppen gab es verschiedene signifikante Unterschiede bezüglich Vitamin D, Serumeisen, Ferritin, Hämoglobin, Magnesium, Calcium und Phosphor. Eine genauere statistische Auswertung der erhobenen Daten zeigte, dass niedrige Eisenkonzentrationen im Serum, verminderte Ferritinwerte und ein Vitamin-D-Mangel mit ADHS assoziiert waren.

Referenz:
Bener A et al.: Higher prevalence of iron deficiency as strong predictor of attention deficit hyperactivity disorder in children; Annals of Medical and Health Sciences Research, Sep-Oct 2014, Vol 4, Special Issue 3

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