Bei schwerkranken Patienten kommt es häufig zu einer Störung des peripheren Schilddrüsenhormonstoffwechsels. Charakteristisch hierfür ist ein Abfall von Triiodthyronin und hohe Konzentrationen von rT3. Brasilianische Wissenschaftler untersuchten bei Herzinfarktpatienten, inwieweit N-Acetylcystein die Veränderung der Schilddrüsenwerte verhindern kann. Außerdem wurde der Antioxidantienstatus bestimmt. Bei Patienten mit einem akuten Herzinfarkt zeigte sich eine Beeinträchtigung des Redoxpotentials. Der Abfall der T3-Konzentrationen konnte durch die Gabe von N-Acetylcystein verhindert werden.

Referenz:
Vidart J, Magagnin Wajner S et al.: N-Acetylcysteine administration prevents nonthyroidal illness syndrome in patients with acute myocardial infarction: a randomized clinical trial; J Clin Endocrinol Metab. 2014 Aug 22: jc20142192

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