Wissenschaftler aus Großbritannien, Saudi Arabien, Ungarn, Schweden und Norwegen untersuchten Gehirne verstorbener Patienten, die zu Lebzeiten an Parkinson, Lewy-Körper-Demenz oder Alzheimer erkrankt waren, in Bezug auf den Zinktransporter 3. Die ehemaligen Patienten waren hinsichtlich Auftreten einer Depression und Schweregrad untersucht worden. Das Ergebnis der neuropathologischen Untersuchungen ergab, dass eine Verminderung des Zinktransporters drei in der Brodmann Area 9 mit erhöhter Depressivität verbunden war.

Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass diese Studie erstmals einen Beweis dafür liefert, dass Zink bei Depressionen von Demenzpatienten eine Rolle spielt und dass der Zinkstoffwechsel ein therapeutischer Ansatzpunkt darstellt.

Referenz:
Whitfile DR et al.: Depression and Synaptic Zinc Regulation in Alzheimer Disease, Dementia with Lewy Bodies, and Parkinson Disease Dementia; Am J Geriatr Psychiatry. 2014 May 14

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