Ein Eisenmangel betrifft ungefähr ein Drittel der Weltbevölkerung, wobei hier meist Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren betroffen sind. Ein Eisenmangel kann zu kognitiven Störungen führen, hervorgerufen durch den Mangel selbst oder durch eine Erhöhung von Metallkonzentrationen. Beispielsweise kann ein Eisenmangel in Kombination mit erhöhten Mangan- und Bleikonzentrationen die Entwicklung des Nervensystems beeinträchtigen. Erst vor Kurzem wurde nachgewiesen, dass die Mangan- und Bleikonzentrationen bei Kindern mit einem Eisenmangel erhöht waren. Die Autoren der Studie, Wissenschaftler aus Korea, empfehlen daher bei Babys eine Eisensupplementierung.

Referenz:
Yangho Kim et al.: Iron deficiency increases blood concentrations of neurotoxic metals in children. Korean Journal of Pediatrics, 2014 - kjp.or.kr

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