Wissenschaftler der University of Oxford untersuchten die Rolle der Serotoninaktivität und soziale Normen in Bezug auf den Umgang mit erschöpfbaren Ressourcen. Die Untersuchung bestand in einem Spiel. Ein experimentell herbeigeführter Tryptophanmangel führte zu einer verringerten Serotoninaktivität, was mit einem aggressiverem Verhalten assoziiert war, im Sinne einer erhöhten Ausbeutungsmentalitiät. Außerdem wurden die sozialen Normen im Rahmen des Experiments häufiger missachtet. Die Autoren der Studie kamen u.a. zu dem Schluss, dass Serotonin wesentlich an der Vermittlung sozialer Normen beteilig ist.

Referenz:
Bilderbeck AC et al.: Serotonin and Social Norms: Tryptophan Depletion Impairs Social Comparison and Leads to Resource Depletion in a Multiplayer Harvesting Game; Psychol Sci. 2014 May 8

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