Australische Wissenschaftler untersuchten bei 1354 Studienteilnehmern im Südosten Australiens den Zusammenhang zwischen der Konzentration von Vitamin B12, Folsäure und der kognitiven Leistungsfähigkeit. Dabei zeigte sich Folgendes: Studienteilnehmer, bei denen in den Erythrozyten niedrige Vitamin-B12-Konzentrationen und gleichzeitig hohe Folsäurekonzentrationen nachgewiesen wurden, hatten im Vergleich zu den Studienteilnehmern mit normalen Vitamin-B12- und Folsäurekonzentrationen ein erhöhtes Risiko für Hirnleistungsstörungen. Hohe Folsäurekonzentrationen sind also schädlich bezüglich der Hirnleistungsfähigkeit, wenn niedrige Vitamin-B12-Spiegel vorliegen.

Referenz:
Moore EM et al.: Among vitamin B12 deficient older people, high folate levels are associated with worse cognitive function: combined data from three cohorts. J Alzheimers Dis. 2014 Jan 1;39(3):661-8.

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