Studien haben gezeigt, dass zwischen der Vitamin-B2-Aufnahme und dem Anämierisiko ein Zusammenhang besteht. Die Verbindung zwischen Vitamin B2 und Anämie wurde in einer chinesischen Kohortenstudie untersucht. Die Studie verwendete Daten von 1.253 chinesischen Männern und Frauen, die 2002 und 2007 erhoben wurden. Zu Beginn der Untersuchung zeigten 27,2 Prozent eine unzureichende Vitamin-B2-Zufuhr, was das Anämierisiko bei den erwachsenen Studienteilnehmern signifikant erhöhte. Dabei beobachteten die Wissenschaftler auch einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Vitamin B2 und Eisen. Bei einer niedrigen Vitamin-B2-Zufuhr war eine hohe Eisenzufuhr notwendig, um eine Anämie zu vermeiden.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Korrektur einer unzureichenden Vitamin-B2-Aufnahme vorrangig für die Prävention einer Anämie durchgeführt werden sollte.

Referenz:
Shi et al.: Inadequate riboflavin intake and anemia risk in a chinese population: five-year follow up of the jiangsu nutrition study; PLoS One. 2014 Feb 12;9(2):e88862.

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