Das metabolische Syndrom und Depressionen scheinen einige pathophysiologische Mechanismen zu teilen. In einer Studie wurde untersucht, inwieweit eine hypokalorische Ernährung Auswirkungen auf Depressivität und oxidativen Stress zeigt. An der Studie nahmen 55 Versuchspersonen mit metabolischem Syndrom teil. Die Studienteilnehmer erhielten über einen Zeitraum von sechs Monaten zwei unterschiedliche hyperkalorische Mahlzeiten. Beide Ernährungsformen verbesserten die Selbsteinschätzung hinsichtlich Depressivität. Eine Zunahme der Folsäureaufnahme und eine Abnahme des Parameter Malondialdehyd im Plasma war mit einer Verbesserung der depressiven Syndrome assoziiert.

Referenz:
Perez-Cornago A et al.: Longitudinal relationship of diet and oxidative stress with depressive symptoms in patients with metabolic syndrome after following a weight loss treatment: The RESMENA project; Clin Nutr. 2013 Nov 22. pii: S0261-5614(13)00317-8

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