Es gibt eine zunehmende Evidenz für einen Zusammenhang zwischen niedrigen Zinkspiegeln und Depressionen.

Bei 100 psychogeriatrischen Patienten über 64 Jahre wurden die psychiatrischen und kognitiven Symptome mittels verschiedener Testverfahren ermittelt, außerdem wurden die Zinkkonzentrationen bestimmt. Zwischen der Kontrollgruppe und der Patientengruppe gab es deutliche Differenzen hinsichtlich der Zinkkonzentration. Bei den psycho-geriatrischen Patienten ohne Depressionen war der Zinkmangel signifikant höher als bei den Patienten mit Depressionen. Ein Zinkmangel ist also sehr häufig bei psychogeriatrischen Patienten und scheint bei den Patienten häufiger vorzukommen, die nicht an Depressionen leiden.



Referenz:
Gronli O et al.: Zinc deficiency is common in several psychiatric disorders; PLoS One. 2013 Dec 19; 8(12): e82793

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