Wissenschaftler aus Spanien untersuchten bei 815 Personen aus dem Mittelmeerraum die Ernährungsgewohnheiten, Eisenbiomarker, Marker der Lipidperoxidation und der antioxidativen Kapazität. Dabei zeigte sich, dass die höchste Aufnahme von Hämeisen aus Fleisch und Fisch sowie die Aufnahme gesättigter Fettsäuren mit erhöhtem oxidativen Stress assoziiert war. Eine hohe Zufuhr von Nichthämeisen, Gemüse und Vitamin C zeigte einen protektiven Effekt bezüglich des oxidativen Stresses.

Interessant ist, dass die Quelle des Eisens für dessen biologische Effekte doch eine erhebliche Rolle spielt. Wie diese Studie zeigt, hat eine hohe Nichthämeisen-Zufuhr eher vorteilhafte Effekte, während größere Mengen Hämeisen schädliche Wirkungen entfalten. Die Herkunft des Eisens sollte bei allen Studien über Eisenstoffwechsel, Ferritin etc. mehr Beachtung finden.

Referenz:

Marta Romeu et al.: Diet, iron biomarkers and oxidative stress in a respresentative sample of Mediterranean population; Nutrition Journal 2013, 12: 102

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