Wissenschaftler der Universität von Oslo untersuchten bei weiblichen Jugendlichen die Auswirkung eines Tryptophanmangels auf selbstverletzendes Verhalten. An der Studie nahmen 32 weibliche Heranwachsende teil, die aufgrund selbstverletzendes Verhalten therapiert wurden. Durch einen experimentell hervorgerufenen Tryptophanmangel kam es zu einer Verstärkung der Impulisität und zu einer erhöhten Aufmerksamkeit. Eine Verminderung der Serotoninkonzentration im Gehirn stellt also einen Vulnerabilitätsfaktor bei weiblichen Heranwachsenden mit selbstverletzendem Verhalten dar.

Referenz:

Linn T. Fikke et al.: The effects of acute tryptophan depletion on impulsivity and mood in adolescents engaging in non-suicidal self-injury; Human Psychopharmacology: Clinical and Experimental; Volume 28, Issue 1

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