Türkische Wissenschaftler führten bei 60 Patienten mit der Diagnose bipolarer Störung und bei 20 Kontrollpersonen verschiedene psychologische Tests durch, außerdem bestimmten sie die Konzentrationen von Vitamin B12, Folsäure, Homocystein und Methionin. Zwischen der Kontrollgruppe und der Patientengruppe zeigte sich ein deutlicher Unterschied in der Methioninkonzentration, während bei Homocystein, Folsäure und Vitamin B12 kein signifikanter Unterschied festgestellt wurde. Die Homocysteinspiegel zeigten eine positive Korrelation mit der Dauer der Erkrankung und der Zahl der Episoden. Niedrige Methioninkonzentrationen im Serum erwiesen sich als Prädiktor von biopolaren Störungen, die zu einer Verminderung der SAM-Synthese und zu verschiedenen Komplikationen bei Methylierungsreaktionen führen können.

 

Referenz:
Doganavsargi Baysal GO et al.: Association of serum homocysteine and methionine levels with cognition and functioning in bipolar disorder; Turk Psikiyatri Derg. 2013 Spring; 24(1): 7-16

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