Erhöhte Homocysteinkonzentrationen stehen schon länger im Verdacht, neuronale Schäden, kognitive Störungen sowie eine Beeinträchtigung des Gehörs zu verursachen. Bei Patienten mit und ohne Hyperhomocysteinämie wurden verschiedene psychoakustische Tests durchgeführt sowie elektrische Hirnpotentiale abgeleitet. Dabei zeigten sich bei den Patienten mit einer Hyperhomocysteinämie im Vergleich zu den Kontrollpersonen deutliche Veränderungen bei den Testverfahren. Die Ergebnisse der Untersuchung lassen vermuten, dass der zentrale Hörweg bei diesen Patienten beeinträchtigt ist.

Referenz:
Diaz-Leines S et al.: Evaluation of psychoacoustic tests and P300 event-related potentials in elderly patients with hyperhomocysteinemia; Acta Otorrinolaringol Esp. 2013 Mar 22

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