Wissenschaftler aus Polen untersuchten die Bedeutung von Selen und Zink für die Pathogenese von Lebensmittelallergien bei kleinen Kindern. An der Studie nahmen 134 Kinder im Alter zwischen einem Monat und 36 Monaten teil, die an Lebensmittelallergien litten. Die Kontrollgruppe bestand aus 36 Kindern im gleichen Alter ohne Symptome einer Lebensmittelintoleranz. Bei jedem Kind wurden die Serumspiegel von Zink und Selen bestimmt sowie die Aktivität der Glutathionperoxidase in den Erythrozyten und im Serum. Die Tests wurden zweimal durchgeführt, zu Beginn und nach sechs Monaten einer Eliminationsdiät. Bei Kindern mit Lebensmittelallergien wurden bei der ersten Testung verminderte Konzentrationen von Selen und Zink und niedrigere Werte der Glutathionperoxidase und Superoxiddismutase nachgewiesen, die durch die Eliminationsdiät anstiegen. Das Resultat der Studie zeigte, dass Kinder mit Lebensmittelallergien einen verminderten antioxidativen Schutz aufweisen.


Referenz:

Kamer B et al.: Role of selenium and zinc in the pathogenesis of food allergy in infants and young children; Arch Med. Sci. 2012 Dec 20; 8(6): 1083-8

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