Das prämenstruelle Syndrom betrifft etwa sieben Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter und kann mit einer deutlichen Verminderung der Lebensqualität assoziiert sein. Die pharmakologische Behandlung ist bei etwa 50 Prozent dieser Frauen unzureichend. Aus diesem Grund untersuchten US-Wissenschaftler in einer kleinen Pilotstudie den Effekt von Chrom auf das prämenstruelle Syndrom. Insgesamt war die Behandlung mit Chrom mit reduzierten Stimmungsschwankungen und einer besseren gesundheitlichen Verfassung bei den meisten Teilnehmerinnen assoziiert. In einigen Fällen führte Chrom allein zu einer deutlichen klinischen Verbesserung, in anderen Fällen verbesserte Chrom die Wirkung einer antidepressiven Therapie. Die vorläufigen Beobachtungen lassen den Schluss zu, dass Chrom als Monotherapie oder adjuvante Therapie beim prämenstruellen Syndrom von Nutzen sein könnte.

Referenz:
Kimberly A et al.: Chromium supplementation for menstrual cycle-related mood symptoms; Department of Psychiatry, Journal of Dietary Supplements; Dec. 2013, Vol. 10, No. 4, Pages 345-356



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