Das prämenstruelle Syndrom betrifft etwa sieben Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter und kann mit einer deutlichen Verminderung der Lebensqualität assoziiert sein. Die pharmakologische Behandlung ist bei etwa 50 Prozent dieser Frauen unzureichend. Aus diesem Grund untersuchten US-Wissenschaftler in einer kleinen Pilotstudie den Effekt von Chrom auf das prämenstruelle Syndrom. Insgesamt war die Behandlung mit Chrom mit reduzierten Stimmungsschwankungen und einer besseren gesundheitlichen Verfassung bei den meisten Teilnehmerinnen assoziiert. In einigen Fällen führte Chrom allein zu einer deutlichen klinischen Verbesserung, in anderen Fällen verbesserte Chrom die Wirkung einer antidepressiven Therapie. Die vorläufigen Beobachtungen lassen den Schluss zu, dass Chrom als Monotherapie oder adjuvante Therapie beim prämenstruellen Syndrom von Nutzen sein könnte.

Referenz:
Kimberly A et al.: Chromium supplementation for menstrual cycle-related mood symptoms; Department of Psychiatry, Journal of Dietary Supplements; Dec. 2013, Vol. 10, No. 4, Pages 345-356



In einer Studie japanischer Wissenschaftler wurde untersucht, inwieweit verzweigtkettige Aminosäuren und Taurin Muskelschäden nach starker Körperanstrengung verhindern können. Bei 36 unterernährten männlichen Versuchspersonen wurde der Effekt verschiedener Aminosäurenkombinationen auf den Muskelstoffwechsel nach starker körperlicher Anstrengung untersucht. Dazu wurden auch Muskelschäden im Muskelbizeps Brachii evaluiert, außerdem wurden verschiedene Laborparameter des Muskelstoffwechsels bestimmt. Eine Kombination aus 3,2 g verzweigtkettigen Aminosäuren und 2 g Taurin, drei mal täglich, zwei Wochen vor und drei Wochen nach den Übungen, könnte eine nützliche Strategie sein, um belastungsbedingte Muskelschäden zu vermindern.

Referenz:
Ra SG et al.: Combined effect of branched-chain amino acids and taurine supplementation on delayed onset muscle soreness and muscle damage in high-intensity eccentric exercise; J Int Soc Sport Nutr. 2013 Nov 6; 10(1): 51

Wissenschaftler aus Bangladesh untersuchten bei Patienten mit generalisierter Angststörung verschiedene Parameter wie Malondialdehyd, Vitamin C, Vitamin A und E sowie Immunglobuline. Bei den Angstpatienten wurden signifikant niedrigere Vitamin-E-Konzentrationen festgestellt, während die Vitamin-C-Konzentrationen signifikant höher waren als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Konzentration von Malondialdehyd und die IGM-Spiegel waren bei den Angstpatienten signifikant höher. Bei Patienten mit generalisierter Angststörung zeigten sich also beträchtlich höhere Spiegel von Malondialdehyd und auch veränderte Spiegel der antioxidativen Vitamine, woraus sich auch Konsequenzen für die Behandlung dieser Patienten ergeben könnten.

Referenz:
Islam MR et al.: Comparative Analysis of Serum Malondialdehyde, Antioxidant Vitamins and Immunoglobulin Levels in Patients Suffering from Generalized Anxiety Disorder.
; Drug Res (Stuttg). 2013 Nov 27

Es ist bekannt, dass Ernährungsgewohnheiten bei gesunden Versuchspersonen einen Einfluss auf die Homocysteinkonzentrationen ausüben. Bisher war noch unklar, wie die Eiweißaufnahme auf die Homocysteinkonzentrationen und die Cysteinkonzentrationen bei Hochrisikopatienten zusammenhängen. Chinesische Wissenschaftler bestimmten bei 1015 Patienten, die sich einer koronaren Angiographie unterzogen, die Ernährungsgewohnheiten mittels Fragebogen. Außerdem wurden die Konzentrationen von Homocystein und Cystein bestimmt. Es zeigte sich, dass eine hohe Zufuhr tierischer Proteine mit einer erhöhten Homocysteinkonzentration assoziiert war - eine vermehrte Aufnahme pflanzlicher Proteine war hingegen invers mit den Homocysteinkonzentrationen verbunden. Außerdem war die totale Proteinaufnahme stark mit der Cysteinkonzentration verbunden.

Referenz:
Xiao Y et al.: Dietary protein and plasma total homocysteine, cysteine concentrations in coronary angiographic subjects; Nutr J. 2013 Nov 7; 12(1): 144

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