Augenkrankheiten 320Die Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen. Das Risiko für eine Beeinträchtigung des Sehvermögens durch eine Augenerkrankung steigt mit zunehmendem Alter.

Verschiedene wichtige Augenerkrankungen werden durch Ernährung und Lebensstil beeinflusst. Inzwischen ist gut belegt, dass man mit einer geeigneten Ernährung und mit Mikronährstoffen vielen Augenerkrankungen vorbeugen oder deren Verlauf abmildern kann.

 

Katarakt

Trübungen der Augenlinse werden als Katarakt (Grauer Star) bezeichnet. In ca. 90 Prozent der Fälle ist die Veränderung altersbedingt. Bei fast jeder Person über 70 Jahre lassen sich Trübungen der Augenlinse nachweisen, die jedoch meist keine Symptome verursachen.

 

Glaukom

Beim Glaukom (Grüner Star) kommt es zu einer zunehmenden Degeneration der Nervenzellen des Sehnervs. Der Augeninnendruck übersteigt beim Glaukom den mittleren Blutdruck der Gefäße der Sehnervenpapille. Diese werden dann komprimiert, was zu einer Minderdurchblutung führt. Die Ursachen der Sehnervenschädigung sind neben einem erhöhten Augeninnendruck auch eine Mangelversorgung der Nervenzellen mit Nähr- und Wachstumsstoffen.

Bei den erwähnten Augenerkrankungen spielt oxidativer Stress eine wichtige pathogenetische Rolle. Außerdem bestehen Störungen der Mikrozirkulation...

Opa 320Wiederholt wurde bei älteren Menschen eine mangelnde Versorgung mit Vitamin D und B12 festgestellt, diesmal von der Augsburger Bevölkerungsstudie KORA-Age.

KORA ist die Abkürzung für "Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg", einer Forschungseinrichtung des Helmholtz Zentrums München. Von Zeit zu Zeit wird im Raum Augsburg im Rahmen der KORA-Studie der Gesundheitszustand der Bevölkerung erfasst. Untersucht werden u.a. die gesundheitlichen Folgen von Umweltfaktoren, der Einfluss von Genen auf die Gesundheit und eben auch die Versorgungslage von älteren Menschen mit Mikronährstoffen.

Bestimmt wurden Mikronährstoffe von insgesamt 1079 KORA-Probanden im Alter zwischen 65 und 93 Jahren, unter anderem Vitamin D, Folsäure, Vitamin B12 und Eisen. Dabei kamen bedenkliche Ergebnisse zu Tage: 52 Prozent der Studienteilnehmer hatten Vitamin-D-Werte unterhalt des Grenzwertes von 50 nmol/l, bei 27 Prozent lagen die Vitamin-B12-Spiegel ebenfalls unterhalb des Normwertes, bei elf Prozent war der Eisenwert zu niedrig, und knapp neun Prozent hatten unzureichende Folsäurewerte im Blut.


Referenz:
Helmholtz-Muenchen.de, 07.12.2017: Vitamin-Mangel im Alter

Für die Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers ist eine ausreichende Verfügbarkeit von Vitalstoffen von grundlegender Wichtigkeit.

Bereits ein geringer Mangel kann Stoffwechselreaktionen beeinträchtigen, woraus sich dann im Laufe der Zeit Krankheiten entwickeln können. Die Sicherstellung einer guten Vitalstoffversorgung ist deshalb einer der sinnvollsten Vorsorgemaßnahmen überhaupt und unabdingbar für den Erhalt oder die Wiederherstellung der Gesundheit.

Vitalstoffe haben spezifische Funktionen im Stoffwechsel und können sich in den meisten Fällen nicht gegenseitig vertreten.

Eine unzureichende Vitalstoffversorgung ist häufig auch der Grund für die Beschwerden, die man gerne dem Alter zuschreibt, z.B. Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder zunehmende Gebrechlichkeit.

Vitalstoffe spielen eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel

Bei Erschöpfung, Energiemangel, Burn-out etc. sollte immer die Frage geklärt werden, ob der Organismus überhaupt Energie bilden kann. Energiemangel ist zunächst immer ein biochemisches Problem. Bei Energiemangel / Müdigkeit sollten also die Vitalstoffe bestimmt werden.


Vitalstoffe sind wichtig für Stimmung und Hirnleistungsfähigkeit

Vitalstoffe sind an der Bildung der Nervenbotenstoffe beteiligt. Darüber hinaus werden Vitalstoffe für den antioxidativen Schutz des Gehirns, für die Hirnentwicklung und für den Energiestoffwechsel der Nervenzellen benötigt. Vitalstoffmängel, wie z. B. ein Vitamin-B12-Mangel, können den Abbau von Hirnsubstanz fördern. Homocystein ist nicht nur ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen, sondern auch für neuropsychiatrische Störungen. Für die Begrenzung des Homocysteinspiegels sind die Vitamine Folsäure, B12 und B6 erforderlich. Zunehmend wird erkannt, dass auch dem Vitamin D eine zentrale Bedeutung für die Psyche und für die Hirnleistungsfähigkeit zukommt.

Das Immunsystem hat einen hohen Vitalstoffbedarf

Das Immunsystem muss schnell und effektiv auf neue Herausforderungen und Bedrohungen reagieren. Aus diesem Grund hat das Immunsystem einen hohen Vitalstoffbedarf und ist in großem Maße abhängig von einer ausreichenden Vitalstoffversorgung. Infektanfälligkeit und Erkältungsneigung kann das erste Anzeichen eines Vitalstoffmangels sein.

Vitalstoffe sind wichtig für Haut und Bindegewebe

Das Erscheinungsbild der Haut sowie die Struktur und Straffheit des Bindegewebes sind von Vitalstoffen abhängig. Hautprobleme oder auch Haarausfall sind oft die ersten Anzeichen eines Vitalstoffmangels, so auch eine vermehrte Faltenbildung. Wichtig für Haut und Bindegewebe sind Eisen, Vitamin C, Zink, Biotin sowie verschiedene Aminosäuren wie z. B. Prolin und Glycin.

Vitalstoffe wirken Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen

Vitalstoffe können sowohl für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z. B. arterielle Hypertonie, koronare Herzerkrankung oder Herzinsuffizienz, als auch für die Therapie einen wertvollen Beitrag leisten. Der Energiestoffwechsel des Herzmuskels ist abhängig von Vitalstoffen, ebenso wie die Endothelfunktion, d. h. die Funktionsfähigkeit der Blutgefäße.

Gute Vitalstoffversorgung ist essenziell für körperliche und mentale Fitness

Wegen der grundlegenden Bedeutung der Vitalstoffe für den Gesamtstoffwechsel, einschließlich Hirnleistungsfähigkeit und psychische Befindlichkeit, sollte in jedem Fall der Vitalstoffstatus von Zeit zu Zeit überprüft und bei nachgewiesenen Mängeln eine Vitalstoffsupplementierung erfolgen.

Zweckmäßig ist hierbei eine Laboranalyse, in der möglichst viele Vitalstoffe bestimmt werden, wie z. B. die Vitalstoffanalyse „exklusiv“.

Die Vitalstoffanalyse „exklusiv“ ist ein genauer Check-up und bildet die Grundlage für eine gezielte und effektive Vitalstofftherapie.

Erschpft 320Müdigkeit und Erschöpfung sind weit verbreitet. Bis zu 30 Prozent der Bevölkerung leidet gelegentlich oder häufig unter Ermüdungssymptomen. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Der Schwerpunkt liegt im Altersbereich zwischen 25 und 44 Jahren. Von chronischer Müdigkeit spricht man, wenn die Symptome länger als sechs Monate bestehen. Abzugrenzen ist das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS). Hierbei handelt es sich um eine nicht erklärbare mehr als sechs Monate anhaltende Müdigkeit mit starker Beeinträchtigung und verschiedenen Begleitsymptomen. Erschöpfung ist auch ein typisches Kennzeichen des Burn-out-Syndroms. Die Betroffenen haben ein Gefühl der Überforderung und des Ausgelaugtseins mit Verlust der Regenerationsfähigkeit. Dazu kommen zunehmende Distanzierung z. B. von Arbeitskollegen oder gar der Verlust der Identifikation mit der Arbeit. Auch mannigfache körperliche Beschwerden gehören zur Burn-out-Symptomatik. Derzeit ist Burn-out noch nicht als eigenständige medizinische Diagnose anerkannt. Es gibt hierfür auch keine ICD-Ziffer.

Müdigkeit und Erschöpfung können durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Leicht nachvollziehbar sind physiologische Ursachen wie körperliche Überbelastung, Überarbeitung, wenig Schlaf, Wetterfühligkeit und altersbedingte Schwäche. Die somatogenen Ursachen umfassen viele Erkrankungen, die typischerweise mit Müdigkeit einhergehen. Beispiele sind: Herzinsuffizienz, Anämie, chronische Niereninsuffizienz, hormonelle Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, neurologische Erkrankungen und vieles mehr. Erschöpfung/Müdigkeit kann auch infolge psychogener Ursachen entstehen. Dazu zählen z. B. anhaltende psychosoziale Konflikte, Verstimmungszustände, Angststörungen, Depressionen und psychosomatische Erkrankungen.

Manchmal ist die Erschöpfung oder Müdigkeit auch hausgemacht, z. B. durch Einnahme von Medikamenten, wie Beruhigungsmittel, Antidepressiva, blutdrucksenkende Mittel, Parkinsonmedikamente, Antiepileptika und vieles mehr...

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