Haarausfall ist definiert durch einen Verlust von mehr als 100 Haaren täglich. Medizinisch lassen sich verschiedene Formen des Haarausfalls unterscheiden. Die androgenetische bzw. angeborene Alopezie ist die häufigste Form, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Hierbei besteht eine Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber Dihydrotestosteron, das aus Testosteron gebildet wird. Die Überempfindlichkeit führt zu einer Verkürzung der Wachstumsphase der Haare. Vier von fünf Männern sind in unterschiedlichem Ausmaß von der angeborenen Alopezie betroffen, aber auch die Hälfte der Frauen über 50 Jahre.

Beim so genannten diffusen Haarausfall werden die Haare auf dem Kopf gleichmäßig "dünner", es kommt aber nicht zur Bildung von kahlen Stellen. Dem diffusen Haarausfall liegen vielfältige Ursachen zugrunde. Eine Ursache können hormonelle Störungen sein, z.B. eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Weitere Ursachen sind: Einnahme von Medikamenten, Vergiftungen, Hauterkrankungen, mechanische Ursachen wie Druck oder Zug, unsachgemäße Haarpflege, schädliche Strahlen etc. Auch psychischer Stress kann zu Haarausfall führen...weiter

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