In einem umfangreichen Übersichtsartikel beschäftigten sich Wissenschaftler aus der Slowakei mit pathophysiologischen und pathobiochemischen Auffälligkeiten bei depressiven Störungen. Inzwischen steht die Majo-Depression an vierter Stelle der Liste der Behinderungen weltweit und dürfte bis zum Jahr 2030 die zweithäufigste Erkrankung sein.

Verschiedene molekulare Mechanismen sind an der Pathogenese der Depression beteiligt, z.B. Abnormalitäten im Stoffwechsel der Neurotransmitter, entzündliche Prozesse, eine verminderte Neurogenese und dadurch krankhafte Reorganisation des zentralen Nervensystems, eine mitochondriale Dysfunktion sowie eine Dysfunktion der HPA-Achse. Außerdem sind verminderte Konzentrationen von Antioxidantien sowie erhöhte Level von oxidativem Stress nachweisbar. Bei Patienten mit Depressionen und bipolaren Störungen kommt es typischerweise zu einer Verminderung der Konzentrationen des Nervenwachstumsfaktors BDNF...weiter

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