fibromyalgie 320Das Fibromyalgiesyndrom ist gekennzeichnet durch chronische Schmerzen, die vor allem im Bereich der Muskulatur und der Muskelsehnenansätze empfunden werden. Das Fibromyalgiesyndrom ist aber keine Erkrankung der Muskulatur und der Gelenke und auch keine rheumatisch-entzündliche Erkrankung. Zum Krankheitsbild gehört auch rasche Ermüdbarkeit, Erschöpfung, psychische Befindlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, verminderte Stresstoleranz, Steifigkeits- oder Schwellungsgefühl der Hände und Füße und einiges mehr. Die Erkrankung kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern und tritt mit zunehmendem Alter vermehrt auf.

Die Ätiologie und die pathophysiologischen Mechanismen der Fibromyalgie gelten noch als ungeklärt. Sehr wahrscheinlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wissenschaftler aus Mexiko beschäftigten sich in einem Fachartikel mit verschiedenen Pathomechanismen, die an der Entstehung des Fibromyalgiesyndroms beteiligt sind. Dazu gehört auch der oxidative Stress. Nervenzellen verfügen nur über einen niedrigen Bestand an antioxidativen Enzymen und einen hohen Bestand an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die besonders leicht oxidativ geschädigt werden können. Eine Verbesserung der antioxidativen Kapazität ist daher eine sinnvolle Maßnahme bei der Behandlung des Fibromyalgiesyndroms.

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