Beim Diabetes mellitus entstehen gefährliche Stoffwechselprodukte

Die Stoffwechselsituation des Diabetes mellitus hat zur Folge, dass vermehrt giftige Stoffwechselprodukte entstehen wie z.B. AGEs, Sorbitol, Homocystein. Außerdem ist der Diabetiker einem erhöhten oxidativen Stress ausgesetzt. Diese Faktoren bedingen im Wesentlichen die schwerwiegenden Folgeerkrankungen.

 

Was sind eigentlich AGEs?

Hohe Glukosespiegel führen zu einer Verzuckerung (Glycosylierung) von Proteinen, diese nennt man AGEs (Advanced Glycosylation Endproducts). Dadurch kann es zu einer Durchlässigkeit der Zellmembranen kommen, zu Funktionseinbußen von Enzymen oder aber auch zu einer gestörten Stoffaufnahme in die Zelle. Außerdem tragen diese AGEs in der Zelle zu einem erhöhten oxidativen Stress mit all seinen gefährlichen Wirkungen bei.

 
Und was ist oxidativer Stress?

Oxidativer Stress entsteht durch die Bildung von Freien Radikalen bei gleichzeitigem Mangel an Antioxidantien. Freie Radikale sind, vereinfacht ausgedrückt, aggressive Substanzen mit instabilen Atomverbindungen, die leicht mit anderen Atomen reagieren und dadurch eine Kettenreaktion auslösen. Das Ranzigwerden von Öl und Fett ist beispielsweise eine Wirkung der Freien Radikale. Die durch den oxidativen Stress hervorgerufenen Strukturveränderungen der Zellmoleküle und Funktionsstörungen tragen in erheblichem Maße zu der Entwicklung von schwerwiegenden diabetischen Folgeerkrankungen bei, wie Arteriosklerose, Nierenin-suffizienz, Retinopathien (Gefäßveränderungen des Augenhintergrundes) sowie Erkrankung der peripheren Nerven etc. Bei Diabetikern werden vermehrt Freie Radikale gebildet. Deshalb müssen die betroffenen Menschen besonderes auf eine ausreichende Verfügbarkeit antioxidativer Wirkstoffe wie Vitamin C, E, Selen, Zink, Cystein, Carnitin, Glutathion etc. achten.

 
Wie wirkt Sorbitol?

Bei der Hyperglykämie wird die Glukose nach mehreren Stoffwechselprozessen zu Sorbitol (Zuckeralkohol) reduziert. Sorbitol wirkt zellschädigend, was sich im Auge an einer Kataraktbildung zeigt. Außerdem kann eine erhöhte Sorbitolbildung zu einer Beeiträchtigung der Nervenleitgeschwindigkeit führen. Bei der Bildung von Sorbitol wird auch vermehrt NADPH verbraucht, ein Stoff, der zur Synthese von NO (siehe Arginin) gebraucht wird. Erhöhte Sorbitolspiegel werden auch mit einem Verlust von Glutathion, Vitamin C und Magnesium in Verbindung gebracht

 
Wie entsteht Homocystein?

Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Aminosäurenstoffwechsels. Es ist eine zelltoxische Substanz und ein wesentlicher Risikofaktor für arterielle Gefäßerkrankungen. Nach neueren Studien werden erhöhte Homocysteinspiegel auch mit einer verstärkten Depressionsneigung in Verbindung gebracht. Der Stoffwechsel ist bemüht, die Homocystein-Konzentrationen möglichst gering zu halten. Dazu ist eine ausreichende Verfügbarkeit von B6, B12 und Folsäure erforderlich.

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