Angst und MikronährstoffmedizinAngst ist zwar ein normales menschliches Gefühl, sie kann aber, wenn sie chronisch oder schwerwiegend ist, das Leben eines Menschen erheblich belasten und seine Fähigkeiten beeinträchtigen.

Sie zeigt sich häufig in psychosomatischen Symptomen wie Schlafstörungen, innerer Unruhe, Schwitzen, Zittern etc. Bei chronischer Angst besteht ein Bedrohungs- und Verunsicherungsgefühl, auch wenn meist kein Anzeichen für eine Gefahr vorhanden ist.

 

Bei Angststörungen kann die Bildung der Neurotransmiter gestört sein

Die psychische Befindlichkeit des Menschen ist in erheblichem Maße vom Gleichgewicht der Neurotransmitter im Gehirn abhängig. So führt z.B. ein Serotoninmangel zu Ängstlichkeit und generell zu einer eher depressiven Stimmungslage. Ein wichtiger unverzichtbarer Schritt bei Angststörungen ist, dem Gehirn eine optimale Konzentration an Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren zur Verfügung zu stellen. Tryptophan ist die Ausgangssubstanz für die Bildung von Serotonin und kann als Nahrungsgergänzung die Serotoninbildung im Gehirn anregen. Dazu bedarf es einer ausreichenden Menge an Vitamin B6.

Die Bildung der Neurotransmitter ist gestört, wenn im Blut die Homocysteinkonzentration erhöht ist. Bei erhöhten Homocysteinwerten werden oft schlechte Stimmungslage, Ängstlichkeit und Depressionsneigungen beobachtet. Für den Homocysteinabbau sind neben Vitamin B6 auch die Vitamine B12 und Folsäure erforderlich. Es ist aus mehreren Studien bekannt, dass sowohl Vitamin B12 als auch Folsäure einen stimmungsaufhellenden Effekt haben.

 

Verschiedene Mikronährstoffe können die psychische Befindlichkeit bei Angsterkrankungen beeinflussen

Magnesium spielt eine wichtige Rolle für die Erregbarkeit der Nerven. Bereits ein leichter Magnesiummangel vermindert die Stresstoleranz und erhöht die Erregbarkeit der Nerven. Zink ist an der Bildung von GABA beteilgt. Gamma-Amino-Buttersäure ist ein Botenstoff mit angstlösender Wirkung. Auch die Selenversorgung ist wichtig für die psychische Stabilität des Menschen. Vitamin B1 ist das wichtigste Vitamin für den Glukoseabbau. Wenn zu wenig Vitamin B1 vorhanden ist, bildet der Stoffwechsel vermehrt Milchsäure, die wiederum ängstliches Verhalten fördert.

Diese und andere Mikronährstoffe werden in unserem DCMS-Neuro-Check im Blut bestimmt. Aufgrund der Ergebnisse der Blutanalyse kann dann eine effektive und gezielte Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen erfolgen. Nützen Sie die Möglichkeiten der Mikronährstoffmedizin zur Stabilisierung Ihrer Nerven und für eine bessere Stimmungslage.

Bild: Arman Zhenikeyev, Fotolia.com

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