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Darmerkrankungen 424Darmerkrankungen bewirken auch Mikronährstoffmängel

Zu den Darmerkrankungen gehören das Reizdarmsyndrom, von dem viele Menschen betroffen sind und auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Mikronährstoffe spielen für die Prävention und Therapie von Darmerkrankungen eine wichtige Rolle. Die Folgen von Darmerkrankungen sind häufig Mikronährstoffdefizite durch Beeinträchtigung der Darmfunktion. Bestehende Mikronährstoffmängel begünstigen aber auch deren Entstehung.

Zu den Mikronährstoffen gehören auch die Aminosäuren, die für die Funktionsfähigkeit des Darms eine zentrale Rolle spielen, z.B. Glutamin und Threonin.


Welche Mikronährstoffe sind noch wichtig bei Darmerkrankungen?

Hierzu zählen die fettlöslichen Vitamine sowie antioxidative Mikronährstoffe. Oxidativer Stress ist neben einer erhöhten Entzündungsaktivität ein wichtiger krankheitsauslösender Faktor bei Darmerkrankungen.


Wie erkennt man Mikronährstoffmängel bei Darmerkrankungen?

Wir empfehlen hierzu die Durchführung des DCMS-Stoffwechsel-Profils, indem sehr viele Mikronährstoffe bestimmt werden, eine kleinere Alternative hierzu ist das Darm-Screening. Auf der Basis der Laborergebnisse kann dann gezielt ein Mikronährstoffsupplementierung erfolgen.