Erschpft 320Müdigkeit und Erschöpfung sind weit verbreitet. Bis zu 30 Prozent der Bevölkerung leidet gelegentlich oder häufig unter Ermüdungssymptomen. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Der Schwerpunkt liegt im Altersbereich zwischen 25 und 44 Jahren. Von chronischer Müdigkeit spricht man, wenn die Symptome länger als sechs Monate bestehen. Abzugrenzen ist das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS). Hierbei handelt es sich um eine nicht erklärbare mehr als sechs Monate anhaltende Müdigkeit mit starker Beeinträchtigung und verschiedenen Begleitsymptomen. Erschöpfung ist auch ein typisches Kennzeichen des Burn-out-Syndroms. Die Betroffenen haben ein Gefühl der Überforderung und des Ausgelaugtseins mit Verlust der Regenerationsfähigkeit. Dazu kommen zunehmende Distanzierung z. B. von Arbeitskollegen oder gar der Verlust der Identifikation mit der Arbeit. Auch mannigfache körperliche Beschwerden gehören zur Burn-out-Symptomatik. Derzeit ist Burn-out noch nicht als eigenständige medizinische Diagnose anerkannt. Es gibt hierfür auch keine ICD-Ziffer.

Müdigkeit und Erschöpfung können durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Leicht nachvollziehbar sind physiologische Ursachen wie körperliche Überbelastung, Überarbeitung, wenig Schlaf, Wetterfühligkeit und altersbedingte Schwäche. Die somatogenen Ursachen umfassen viele Erkrankungen, die typischerweise mit Müdigkeit einhergehen. Beispiele sind: Herzinsuffizienz, Anämie, chronische Niereninsuffizienz, hormonelle Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, neurologische Erkrankungen und vieles mehr. Erschöpfung/Müdigkeit kann auch infolge psychogener Ursachen entstehen. Dazu zählen z. B. anhaltende psychosoziale Konflikte, Verstimmungszustände, Angststörungen, Depressionen und psychosomatische Erkrankungen.

Manchmal ist die Erschöpfung oder Müdigkeit auch hausgemacht, z. B. durch Einnahme von Medikamenten, wie Beruhigungsmittel, Antidepressiva, blutdrucksenkende Mittel, Parkinsonmedikamente, Antiepileptika und vieles mehr...

DCMS-Neuro-Check

DCMS Neuro Check 150für eine optimale Mikronährstoffversorgung des Nervensystems. Die Mikronährtoffanalyse ist sinnvoll bei psychischen oder neurologischen Beschwerden. Wird gerne gemacht bei Angststörungen, Depressionen, ADHS, Gedächtnisstörungen, für die Optimierung des Energiestoffwechsel  etc... weiterlesen

 

 

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