Praxis Magazin, Juni
2008, Autor Dr. Hans-Günter Kugler
Übergewicht und Mikronährstoffe
Trotz Überernährung sind Mikronährstoffmängel häufig
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Übergewicht und Adipositas entwickeln sich weltweit zur größten
Herausforderung für die Gesundheitspolitik. Bereits im Jahr 2000 galten nach
Angaben der WHO mehr als 1 Mrd. Menschen als übergewichtig und mindestens
300 Mio. als adipös. Im Februar 2008 wurden die Ergebnisse der ersten
gesamtdeutschen Verzehrstudie des Bundesforschungsinstituts für Ernährung
publiziert. Zwei Drittel der Männer und 51 Prozent der Frauen sind in
Deutschland derzeit als übergewichtig einzustufen. Schweres Übergewicht ist
vor allem in unteren sozialen Schichten verbreitet. |
Ende April 2007 bezifferte die deutsche Bundesregierung die jährlichen
Kosten für ernährungsabhängige Krankheiten auf 70 Mrd. Euro. Bis in wenigen
Jahren rechnet man mit Kosten von 100 Mrd. Euro, sollten sich die
Ernährungsgewohnheiten und die bewegungsarme Lebensweise der Deutschen nicht
grundsätzlich ändern.
Übergewicht ist keineswegs nur ein kosmetisches Problem, sondern führt in
Abhängigkeit vom Ausmaß zu einer ganzen Reihe krankhafter
Stoffwechselveränderungen, die dann wiederum die Entstehung verschiedener
Zivilisationskrankheiten begünstigen, z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Diabetes mellitus, Krebserkrankungen etc. Besonders gesundheitsschädlich ist
das Fettgewebe im Bauchraum, das so genannte viszerale Fett. Die Fettzellen
dort produzieren zahlreiche Substanzen, die als Adipokinine bezeichnet
werden. Inzwischen sind über 100 Adipokinine bekannt, die größtenteils im
Fettgewebe verbleiben. In die Blutbahn gelangen vor allem
entzündungsfördernde Stoffe: C-reaktives Protein und
Tumornekrosefaktor-Alpha (TNF-Alpha), deren Bildung durch eine chronische
Überernährung gefördert wird.
TNF-Alpha hemmt die Weiterleitung des Insulinsignals bereits am
Insulinrezeptor und spielt deshalb eine wichtige Rolle für die Entstehung
der Insulinresistenz. Letztere ist ein wesentliches Bindeglied zwischen
Adipositas und dem metabolischen Syndrom. Das metabolische Syndrom ist
verantwortlich für das gemeinsame Auftreten von Adipositas, Hypertonie,
Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus II. Neben TNF-Alpha sind
auch die erhöhte Produktion und Freisetzung freier Fettsäuren durch das
viszerale Fett erheblich an der Entstehung einer Insulinresistenz beteiligt.
Eine kalorische Überernährung mit der Entwicklung von Übergewicht/
Adipositas bedeutet keineswegs, dass der Organismus ausreichend mit allen
Mikronährstoffen versorgt wäre. Vielmehr sind bei Übergewichtigen recht
häufig Mikronährstoffdefizite nachweisbar, wie verschiedene Studien zeigen.
Die pathophysiologischen und pathobiochemischen Veränderungen bei
Übergewicht/ Adipositas werden durch eine unzureichende
Mikronährstoffversorgung verstärkt. Verschiedene Stoffwechselveränderungen
bei Übergewicht und metabolischem Syndrom können deshalb mit einer gezielten
Therapie mit orthomolekularen Substanzen positiv beeinflusst werden. Auch
eine geplante Gewichtsreduktion lässt sich durch geeignete Mikronährstoffe
unterstützten.
Magnesium
In einer Studie an 4.600 Amerikanern konnte nachgewiesen werden, dass, im
Vergleich zu den Studienteilnehmern mit der niedrigsten Magnesiumaufnahme,
bei den Teilnehmern mit einer hohen Magnesiumzufuhr sich das Auftreten des
metabolischen Syndroms um 30 Prozent verringerte.
Magnesiummangel fördert eine Insulinresistenz und verschlechtert die
Glukoseverwertung.
Selen
Von den Centers for disease control and prevention in Atlanta wurde
untersucht, ob und in welchem Umfang bei übergewichtigen Personen
Veränderungen der Mikronährstoffversorgung nachweisbar sind. Das
Probandenkollektiv umfasste 7.808 Männer und 8.137 Frauen verschiedenen
Lebensalters. Verwendet wurden die Daten der NHANES-III-Studie. Bei den
übergewichtigen und adipösen Probanden waren die Spiegel verschiedener
Mikronährstoffe, darunter auch Selen, niedriger als bei den
normalgewichtigen Probanden.
In der französischen EVA-Studie wurden die Selenkonzentrationen bei älteren
Menschen über einen Zeitraum von neun Jahren beobachtet. Übergewicht erwies
sich dabei als wesentlicher Risikofaktor für niedrige Selenkonzentrationen.
Selen ist ein wichtiges antioxidatives Spurenelement mit
antiinflammatorischen und immunstimulierenden Eigenschaften. Ein
ausgeprägter Selenmangel kann auch zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion
führen (niedrige T3-Konzentrationen).
Zink
Mehrfach wurden bei übergewichtigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
erniedrigte Zinkkonzentrationen in Plasma und Erythrozyten nachgewiesen.
Zink spielt eine zentrale Rolle für die Immunkompetenz und erfüllt als
Bestandteil der Superoxiddismutasen und der Metallothioneine antioxidative
Funktionen.
Chrom
Die Wirkungen von Chrom im Organismus stehen im Zusammenhang mit den
Wirkungen von Insulin. Chrom ist Bestandteil eines Oligopeptids mit dem
Namen Chromodulin. Dieses Molekül ist an der Signalübertragung beteiligt; es
erhöht die Effizienz von Insulin. Bei einer guten Chromversorgung werden für
eine vergleichbare Insulinwirkung geringere Insulinmengen benötigt. Ein
Chrommangel beeinträchtigt die Glukosetoleranz und führt zu einer
Insulinresistenz.
Verschiedentlich wurden durch eine Chromsupplementierung auch günstige
Effekte bei erhöhten Cholesterinkonzenrationen erzielt. Allerdings sind
hierzu die Ergebnisse aus Studien nicht einheitlich. Sicher ist, dass ein
Chrommangel die Ursache einer Insulinresistenz sein kann.
Vitamin D
Vitamin D-Rezeptoren sind inzwischen in zahlreichen Zellsystemen und Organen
nachgewiesen worden, so dass das Vitamin D heute als ein wichtiges
Stoffwechselhormon angesehen werden muss, das viele Organfunktionen regelt.
Ein Vitamin-D-Mangel gilt inzwischen auch als Risikofaktor für das
metabolische Syndrom, da dieser die Insulinsekretion der Bauchspeicheldrüse
erniedrigt und die Insulinresistenz erhöht. In einer Studie an älteren in
Europa lebenden Männern zeigte ein Glukosetoleranztest: Je niedriger die
Vitamin-D-Konzentrationen ausfielen, desto höher lagen die
Glukosekonzentrationen.
Bei übergewichtigen Erwachsenen und Kindern sind häufig verminderte
Vitamin-D-Konzentrationen im Blutserum/ -plasma nachweisbar. Nach
UV-B-Bestrahlung ist der Anstieg der D3-Konzentration bei übergewichtigen
Personen deutlich geringer als bei Normalgewichtigen.
Bei Übergewichtigen kommt es wahrscheinlich zu einer vermehrten Einlagerung
von Vitamin D in die Fettkompartimente und dadurch zu einer verminderten
Bioverfügbarkeit. Zum Ausgleich von Defiziten benötigen Übergewichtige
höhere Dosen an Vitamin D als Normalgewichtige.
Vitamin E
Vitamin E ist das wichtigste lipophile Antioxidans mit aniinflammatorischer,
endothelprotektiver und antithrombotischer Wirkung. Bei Übergewichtigen und
adipösen Frauen wurden in der amerikanischen CDC-Studie vermehrt niedrige
Vitamin-E-Spiegel gefunden. Eine hochdosierte Vitamin-E-Supplementierung
über sechs Monate reduzierte signifikant die Plasmakonzentrationen der
8-Isoprostane bei Übergewichtigen. Die Bestimmung der Isoprostane gilt als
der Goldstandard zur Beurteilung des oxidativen Stress. In einer Studie in
Neuseeland konnte durch eine Vitamin-E-Supplementierung auch eine
Verminderung der Insulinresistenz bei Übergewichtigen erreicht werden.
Übergewichtige Menschen sollten in jedem Fall auf eine gute
Vitamin-E-Versorgung achten, da dieses Vitamin bei Übergewicht bestehende
Risiken wie Immunschwäche, endotheliale Dysfunktion, oxidativen Stress,
erhöhte Entzündungsbereitschaft etc. reduzieren kann.
Vitamin C
Im britischen Zweig der EPIC-Studie fand man einen engen Zusammenhang
zwischen der Vitamin-C-Plasmakonzentration und der Fettverteilung der
Studienteilnehmer. Bei höheren Vitamin-C-Konzentrationen erwies sich das
Verhältnis Taillenumfang/ Hüftumfang (WHR) als deutlich besser als bei
niedrigen Vitamin-C-Konzentrationen, unabhängig vom BMI. In der CDC-Studie
lagen die Vitamin-C-Konzentrationen umso niedriger, je höher das
Körpergewicht war.
Vitamin C ist das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, es verbessert nicht
nur die Immunkompetenz, sondern vermindert auch die entzündliche Aktivität.
Vitamin C ist für die Biosynthese von Neurotransmittern erforderlich, die
für die Appetitregulation und das Sättigungsempfinden eine wesentliche Rolle
spielen, z.B. Serotonin, Noradrenalin. Vitamin C erhöht auch die
NO-Bioverfügbarkeit und verbessert den Cholesterinabbau.
Folsäure, Homocystein
Übergewicht/ Adipositas sind häufig mit einer endothelialen Dysfunktion
assoziiert; besonders betroffen ist die Vasodilation der kleinen Blutgefäße.
Bei Übergewicht steigt auch die Wahrscheinlichkeit für erhöhte
Homocysteinkonzentrationen, und zwar bei Kindern und Erwachsenen.
Homocystein gilt zudem als ein unabhängiger Risikofaktor für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
In der amerikanischen Mikronährstoffstudie der Centers for disease control
and prevention wurden bei prämenopausalen Frauen mit zunehmendem BMI
vermehrt niedrige Folsäurekonzentrationen nachgewiesen. Folsäure ist von
zentraler Bedeutung für den Homocysteinabbau und hat darüber hinaus einen
eigenständigen endothelprotektiven Effekt.
Beta-Carotin
In mehreren Studien wurden bei übergewichtigen Personen im Vergleich zu
normalgewichtigen Kontrollpersonen verminderte Beta-Carotin-Konzentrationen
nachgewiesen. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche.
Arginin/ Citrullin
In einer Studie der Universität Graz wurden bei 57 übergewichtigen
Jugendlichen deutliche Veränderungen des Stickoxidmetabolismus nachgewiesen.
Im Vergleich zu normalgewichtigen Kontrollpersonen zeigten die
übergewichtigen Jugendlichen verminderte Citrullin-Plasma-Konzentrationen,
eine vermindert Aktivität der stickoxidbildenden Enzyme sowie erhöhte
Argininkonzentrationen. Daraus konnte geschlossen werden, dass die
NO-Bildung bei diesen Jugendlichen gestört war, denn bekanntlich ist Arginin
die Ausgangssubstanz für die Bildung von NO. Eine Argininsupplementierung
kann beim metabolischen Syndrom zur Verbesserung der Endothelfunktion und
der Insulinsensivität sinnvoll sein.
Eine Supplementierung von Citrullin ist eine sehr gute Alternative zu
Arginin, da Citrullin im Stoffwechsel effektiv zu Arginin umgewandelt wird -
mit dem Vorteil, dass es zu keinem beschleunigten Argininabbau durch die
Arginase kommt.
Das Wachstumshormon STH fördert den Fettabbau und ist bei übergewichtigen
Menschen häufig vermindert. Es ist gut belegt, dass eine intravenöse
Argininapplikation die STH-Sekretion effektiv steigern kann. Bei einer
oralen Argininzufuhr sind die Studienergebnisse diesbezüglich nicht
eindeutig. Die wohl bekannteste und meist verwendete Aminosäurenkombination
zur Anregung der STH-Sekretion ist eine Mischung aus Arginin und Ornithin.
Cystein
Cystein, eine schwefelhaltige Aminosäure mit einer freien Thiol-Gruppe, ist
der wichtigste funktionelle Bestandteil des Tripeptids Glutathion.
N-Acetylcystein erweist sich als die zweckmäßigste Form der
Cysteinsupplementierung. In einer Studie mit kultivierten Fettzellen konnte
gezeigt werden, dass eine Zugabe von NAC zur Zellkultur die
Glutathionkonzentration stark anhob, außerdem konnte NAC die Aktivierung von
NF-Kappa-B durch Tumornekrosefaktor-Alpha verhindern und verbesserte auch
die Freisetzung proentzündlicher Cytokine. Daraus kann geschlossen werden,
dass durch eine Erhöhung der Cysteinverfügbarkeit möglicherweise auch bei
übergewichtigen Menschen die Bildung und Freisetzung von
Entzündungsmediatoren vermindert wird.
Außerdem gibt es Hinweise aus Studien, dass niedrige Thiolkonzentrationen
die Entwicklung von Übergewicht zu fördern vermögen.
Leucin
Leucin gehört zur Gruppe der verzweigtkettigen Aminosäuren, die für den
Muskelstoffwechsel und für die Muskelproteinsynthese eine zentrale Rolle
spielen; es kann bei einer niedrigkalorigen Diät einen verstärkten
Muskelproteinabbau vermindern. Ferner scheint Leucin den oxidativen Abbau
von Glucose durch die Skelettmuskulatur zu regulieren, indem es das
Glucoserecycling via Glucose-Alanin-Cyclus stimuliert. Dieser Mechanismus
hat bei einer Gewichtsreduktion einen proteinsparenden Effekt.
In den letzten Jahren konnte auch nachgewiesen werden, dass Leucin die
mTOR-Aktivität anregt. mTOR ist ein Protein, dass einen deutlichen
appetitbremsenden Effekt zeigt. Inwieweit eine erhöhte Leucinzufuhr über
diesen Mechanismus beim Abnahmen helfen kann, ist allerdings noch nicht
erforscht.
Taurin
Taurin ist ein schwefelhaltiges Aminosäurederivat mit vielfältigen
Eigenschaften: Es wirkt antithrombotisch, antiinflammatorisch, antioxidativ,
immunstimulierend. Bei niedrigen Taurinkonzentrationen ist deshalb eine
Supplementierung für die Verminderung bekannter Risiken bei Übergewicht wie
oxidativer Stress, Immunschwäche und erhöhte Entzündungsbereitschaft
günstig.
Eine Taurinsupplementierung senkte bei übergewichtigen Personen die
Blutkonzentrationen der Triglyceride und führte bei 15 übergewichtigen
Personen zu einer deutlichen Gewichtsreduktion - im Vergleich zu einer
Placebogruppe, bei der sich keine derartigen Resultate zeigten. Bei adipösen
Kindern bewirkte eine Taurinsupplementierung eine Verbesserung der
Leberfunktion bei Fettleber.
Tryptophan
Der Botenstoff Serotonin wird aus Tryptophan gebildet. Seine Synthese im ZNS
ist unmittelbar abhängig von der Tryptophan-Serum- oder
-Plasma-Konzentration. Serotonin ist auch für die Appettitregulation von
Bedeutung. Höhere Serotoninkonzentrationen vermindern den Appetit und führen
auch zu einer Reduzierung der Nahrungsaufnahme. Übergewichtige Menschen
sollten deshalb auf eine optimale Tryptophanzufuhr achten, falls der Wunsch
zum Abnehmen besteht.
Carnitin
Carnitin ist ein Transportmolekül für langkettige Fettsäuren in die
Mitochondrien und ist deshalb für die Fettverbrennung unerlässlich. Gerne
wird deshalb Carnitin als „Fatburner“ angepriesen und entsprechend
vermarktet. Es gibt jedoch keinen Beweis dafür, dass beim Nichtsportler bzw.
bei körperlich inaktiven Personen eine Ankurbelung des Fettabbaus allein
durch eine erhöhte Zufuhr von L-Carnitin zu erreichen ist, denn es ist
notwendig, dass die beim Abbau von Fettsäuren frei werdende Energie auch
verbraucht wird. Eine zusätzliche Zufuhr von Carnitin kann nur dann beim
Abnehmen helfen, wenn diese mit einer vermehrten körperlichen Aktivität und
entsprechender Kalorienreduktion einhergeht.
Coenzym Q10
Übergewichtige haben häufig verminderte Q10-Konzentrationen, wodurch die
Aktivität der Mitochondrien und der Fettverbrennung beeinträchtigt ist. Q10
zeigt auch ausgeprägte kardioprotektive Wirkungen und kann die
Insulinsensivität verbessern.
Der medizinische Nutzen einer gezielten Mikronährstofftherapie auf der Basis
einer orthomolekularen Laboranalyse liegt darin, dass gesundheitliche
Risiken bei Übergewicht gemindert werden können. Auch für die rechtzeitige
Besserung einer Insulinresistenz, bevor ein Diabetes mellitus Typ2 manifest
wird, ist eine Mikronährstofftherapie hervorragend geeignet.
Literaturhinweis:
-
Cem Ekmekcioglu, Wolfgang Marktl: Essentielle Spurenelemente; Springer Wien
New York 2006, 1. Auflag
Janos Zemplini et al.: Handbook of Vitamins;CRC Press 2007, fourth edition
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Joel
E. Kimmons et al.: Associations between body mass index and the prevalence of
low micronutrient levels among US adults; MedGenMed 2006; 8(4): 59
Donald K. Layman and Denise A. Walker: Potential importance of leucine in
treatment of obesity and the metabolic syndrome; The Journal of Nutrition
2006
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Anneke J.A. H. van Vught: Effects of oral ingestion of amino acids and
proteins of the somatotropic axis; J Clin Endocrin Metab. First published
ahead of print November 20, 2007 as doi: 10.1210/jc.2007-1784
Weitere Literatur beim Verfasser:
©
Dr. med. Hans-Günter Kugler
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9
D-97828 Marktheidenfeld
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