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Auch körpereigene Zellen können so geschädigt sein, dass sie vom Immunsystem erkannt und beseitigt werden müssen. Das Immunsystem sollte angemessen reagieren, d.h. eine Unterfunktion mit einer ggf. daraus resultierenden Infektanfälligkeit oder eine Überfunktion, wie sie bei Autoimmunerkrankungen oder chronischen Entzündungen vorkommen, sind nicht erwünscht. Viele verschiedene Faktoren können zu einer Dysregulation und verminderten Funktionsfähigkeit des Immunsystems führen. Dazu zählen z.B. |
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| Ernährungsfaktoren wie Unterernährung, Überernährung und Mikronährstoffmängel durch Fehlernährung. Auch die psychische Befindlichkeit des Menschen hat einen großen Einfluss auf die Aktivität des Immunsystems. Es ist z.B. vielfach nachgewiesen, dass chronischer psychischer Stress oder auch Depressionen und Angstzustände die Freisetzung von Entzündungsmediatoren fördern und die Aktivität von Immunzellen wie Lymphozyten und Makrophagen beeinträchtigen. Mit zunehmendem Lebensalter kommt es zu einem Nachlassen der Immunfunktion, weshalb Senioren leichter Infektionskrankheiten erleiden. Das Immunsystem ist gerade in der heutigen Zeit einer Vielzahl von belastenden Faktoren ausgesetzt; zu erwähnen sind Umweltschadstoffe wie Schwermetalle, Pestizide und Holzschutzmittel, ferner Genussmittel, Lebensmittelzusatzstoffe, Medikamenteneinnahmen, z.B. Antibiotika, sowie viele andere Lebensstilfaktoren. | ||
Zur Erfüllung seiner vielfältigen Funktionen ist das Immunsystems stets auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren angewiesen. Wenn nur einer der benötigten Mikronährstoffe fehlt, kann sich dies bereits in einer gestörten Immunantwort bemerkbar machen. Es ist auch bekannt, dass eine optimale Zufuhr verschiedener Mikronährstoffe einen positiven und regulierenden Effekt auf das Immunsystem hat. Eine andauernd hohe Aktivität des Immunsystems, wie sie z.B. bei chronischen Entzündungen auftritt, führt zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen, die wiederum einen Mehrbedarf an Antioxidantien nach sich zieht. Im Folgenden wird die Bedeutung einiger Mikronährstoffe für das Immunsystem kurz angerissen:
Eine Auswahl an Mikronährstoffen, die für das Immunsystem bedeutsam sind, finden Sie im WOHL&FÜHLEN-Info-Kasten. Wer jetzt allerdings glaubt, die willkürliche Einnahme möglichst vieler Mikronährstoffe würde besonders gut helfen, kann sich auch irren, denn: Ein gut funktionierendes Immunsystem ist von einer ausgewogen abgestimmten Mikronährstoffversorgung abhängig. Besonders die eigenmächtige Zufuhr von Aminosäuren kann sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken.
Wer gezielt sein Immunsystem unterstützen möchte, sollte deshalb sein Blut einer genauen Mikronährstoffanalyse unterziehen. Aufgrund der Ergebnisse dieser Laboruntersuchung kann beurteilt werden, welche Mikronährstoffe als Nahrungsergänzung sinnvollerweise zugeführt werden sollten und in welchem Umfang. Siehe Info-Kasten
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Vitamin B6
ist für die
Bildung der Antikörper und für die zelluläre Immunität erforderlich.
Orthomolekulare Laboruntersuchungen: bestimmt werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren im Blut. Es werden Mikronährstoffprofile für bestimmte Erkrankungen und Organsysteme angeboten wie z.B. für das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem oder für den Bewegungsapparat. Aufgrund des Analysenergebnisses wird ein persönlicher Befundbericht mit genauer Therapieempfehlung erstellt.
Mehr Infos: Diagnostisches Centrum für
Mineralanalytik
2008/ 2009 |