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Erschöpfung
Pathophysiologie -
Therapiemöglichkeiten mit
Mikronährstoffen
CO`MED Nr. 12 - 2005
von Dr. med. Hans-Günter Kugler,
Erschöpfung ist eine häufig auftretende gesundheitliche Störung, die durch
ein Übermaß an Müdigkeit, Energiemangel und Konzentrationsstörungen
gekennzeichnet ist. Eine körperliche Erschöpfung kann nach einer
anstrengenden körperlichen Tätigkeit, z.B. Leistungssport, auftreten und
beruht auf einem Verbrauch wichtiger Energieträger wie Glykogen,
Kreatinphosphat etc.
Der
weitaus häufigste Grund für einen Erschöpfungszustand ist anhaltender
psychischer Stress, besonders wenn sich eine Belastungssituation als
subjektiv nicht bewältigbar darstellt. Chronischer Stress führt zu einer
Veränderung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse. Es kommt zu
erhöhten Cortisolspiegeln. Diese wiederum bewirken Störungen im
Nervensystem, insbesondere zu eine Schädigung der Pyramidenzellen des
Hippocampus, die dann stressbedingte Vergesslichkeit, Lernstörungen und
verminderte Gedächtnisleistungen zur Folge haben.
Erhöhte CRH- und Cortisol-Konzentrationen verstärken das Verlangen nach
Süßem und Fettem („Comfort-Food“). Bei Bevorzugung solcher Nahrungsmittel
kommt es dann zwangsläufig zu einer reduzierten Aufnahme von
Mikronährstoffen und, hauptsächlich bei Männern, zu einer abdominellen
Adipositas. Ein chronischer Hypercortisolismus bewirkt über eine verminderte
Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren auch eine Insulinresistenz.
Das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS)
Das
chronische Erschöpfungssyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, das die
Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Kranken oft jahrelang erheblich
beeinträchtigt. In Deutschland leiden ca. 300.000 Menschen aller
Altersgruppen an CFS. Hauptsymptom ist eine geistig-körperliche Erschöpfung
und Müdigkeit, für die sich keine körperlichen Ursachen finden lassen und
die über sechs Monate andauert. Schonung und Ruhe können das CFS nicht
beheben, und die Müdigkeit kann nicht durch andere körperliche und
psychische Erkrankungen erklärt werden.
Zu
den so genannten Nebenkriterien gehören leichtes Fieber, Halzschmerzen,
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, schmerzhafte Lymphknotenschwellung etc. Eine
eindeutige und beweisbare Ursache von CFS gibt es nicht. Einig sind sich die
Forscher lediglich darin, dass eine Störung des Immunsystems sozusagen der
Kern der Erkrankung ist.
Es
gibt keine für das chronische Müdigkeitssyndrom typischen labormedizinischen
Veränderungen oder virologischen Parameter. Alle feststellbaren Befunde
können auch bei allen anderen Erkrankungen auftreten.
Nicht
selten besteht eine Erhöhung der EBV-Antikörper-Titer, ohne dass hier
signifikante Unterschiede zu Normalpersonen nachweisbar wären. Die
Candida-Titer sind ebenfalls häufig erhöht; in Studien konnte aber kein
Zusammenhang zwischen CFS und einer Candida-Pilzinfektion nachgewiesen
werden.
CFS-Patienten haben häufig Auto-Antikörper gegen Serotonin, Ganglioside und
Phospholipide. Nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ist
der Nachweis dieser Antikörper hilfreich bei der Verdachtsdiagnose „CFS“.
Ein negativer Befund schließt aber diese Erkrankung nicht aus.
Bei
CFS-Patienten besteht eine signifikante Erhöhung der Interleukin-4-Spiegel.
IL-4 ist das Leitzytokin für eine TH2-Immundominanz. Tatsächlich treten bei
CFS-Patienten sehr oft eine erhöhte allergische Reaktionsbereitschaft und
Infektanfälligkeit sowie vermehrte Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf. Es
besteht eine Abnahme von Zahl und Funktion der NK-Zellen sowie Defekte in
der T-Zellaktivierung.
Bei
Patienten mit CFS sind Störungen der
Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse vielfach beschrieben worden.
Es kommt zu einer Verminderung der morgendlichen ACTH-Sekretion; das
ACTH-Tagesprofil zeigt insgesamt erniedrigte Konzentrationen. Die
Plasmacortisolspiegel wie auch das freie Cortisol im Urin sind meist
vermindert. Es gibt Hinweise auf ein Ungleichgewicht in der Synthese von
Cortisol und DHEA. Einige Symptome des Erschöpfungssyndroms ähneln sehr
stark den Symptomen des M. Addison. Bei vielen CFS-Patienten kommt es durch
eine Substitution von Mineralcorticoiden und Glucocorticoiden zu einer
Besserung ihrer Beschwerden.
In
einer Studie der Universität Dundee vom September 2005 wurden bei 47
CFS-Patienten signifikant erhöhte Spiegel von Isoprostanen nachgewiesen. Die
Bestimmung der Isoprostane ist sozusagen der Goldstandard für die Bestimmung
des oxidativen Stresses in vivo. In einer Untersuchung der Universität
Marseille, publiziert im März dieses Jahres, wurde bei CFS-Patienten nach
körperlicher Belastung ein ausgeprägter und langanhaltender oxidativer
Stress nachgewiesen.
In
den letzten Jahren hat man sich auch zunehmend mit der Analyse von
Neurotransmittern beschäftigt. In einigen Studien konnte gezeigt werden,
dass die Tryptophan- und Serotonin-Spiegel im Plasma vermindert sind. Die
Melatonin-Spiegel bei CFS-Patienten waren bei Nacht signifikant höher als
bei gesunden Probanden. Bei Fibromyalgie-Patienten besteht häufig ein
Wachstumshormon-mangel; eine Supplementierung mit STH führte zu einer
Linderung der Beschwerden bei diesen Patienten.
Beim
CFS gibt es neuerdings auch Hinweise auf eine Störung des
Carnitin-Stoffwechsels mit deutlicher Erniedrigung des Serumcarnitins.
Die
verschiedenen Laborbefunde und Symptome, die beim chronischen
Erschöpfungssyndrom nachweisbar sind, lassen vermuten, dass bei diesen
Patienten letztlich eine Störung des limbischen Systems vorliegt.
Das limbische System
kann auch als die Kontrollinstanz des Hypothalamus bezeichnet werden und
spielt daher eine wichtige Rolle bei der Regulation des Neuroendokriniums
und des Immunsystems. Das chronische Erschöpfungssyndrom kann als Dysbalance
zwischen Nervensystem, Endokrinium, Immunsystem aufgefasst werden.
Mikronährstoffe sind in mehrfacher Hinsicht hilfreich bei der Behandlung von
CFS:
-
Sie verbessern die
Mitochondrienfunktion und ATP-Synthese.
-
Sie vermindern
Stresssymptome.
-
Sie wirken
immunmodulierend.
-
Sie wirken
antioxidativ und antientzündlich,
-
Sie sind beteiligt an
der Biosynthese von Hormonen und Neurotransmittern.
Mikronährstoffe bei Erschöpfungszuständen:
Vitaminoide
Carnitin
Carnitin ist erforderlich für den Transport langkettiger aktivierter
Fettsäuren in die Mitochondrien, w die Beta-Oxidation stattfindet. Ein
Carnitin-Mangel bewirkt eine Verminderung der Fettsäurenoxidation und eine
Hemmung Coenzym-A-abhängiger Stoffwechselprozesse. Ein Carnitindefizit führt
daher zu Müdigkeit, muskulärer Schwäche und verminderter körperlicher
Belastbarkeit. In einigen Studien wurden Carnitindefizite bei CFS-Patienten
nachgewiesen, in anderen konnte ein Zusammenhang zwischen der
CFS-Symptomatik und der Carnitin-Konzentration nicht erbracht werden.
Ähnliches gilt für die Carnitin-Supplementierung. Bei ca. einem Drittel der
CFS-Patienten scheint die Supplementierung sehr gut zu wirken (Carnitin-Responder),
bei den anderen sind die Therapieeffekte geringer oder nicht vorhanden.
Coenzym Q10
Coenzym Q10 ist ähnlich wie Carnitin ein wichtiger Mikronährstoff für die
mitochondriale Energiebereitstellung. Q10 ist ein Elektronenüberträger in
der Atmungskette. Bei einem Mangel an Q10 kommt es deshalb zu einer
Verminderung der ATP-Synthese. Q 10 ist auch ein starkes lipophiles
Antioxidans und kann Vitamin E regenerieren. Die Supplementierung von 100 mg
Q 10 ergab in einer kleineren Studie mit 20 CFS-Patientinnen eine deutliche
Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Verminderung der
klinischen Symptome.
Vitamine
Folsäure
In
verschiedenen Studien wurden bei CFS-Patienten erniedrigte oder grenzwertige
Folatkonzentrationen festgestellt. Müdigkeit und Depressionen sind typische
Symptome des CFS und werden auch bei Folsäuremangel festgestellt. Leider
lagen bisher eher spärlichen Daten über die Effektivität einer
Folsäuresupplementierung vor. Diese aber sprechen dafür, dass sehr hohe
Dosen, z.B. 10 g täglich, über zwei bis drei Monate erforderlich sind, um
Müdigkeit und Abgeschlagenheit zu bessern. In einer Studie an 12
CFS-Patientinnen wurden erhöhte Homocysteinkonzentrationen im Liquor
festgestellt; es bestand eine signifikante Korrelation zwischen der
Homocystein-Konzentration und der Schwere der CFS-Symptomatik. Bekanntlich
ist Folsäure neben Vitamin B12 und B6 für den Homocysteinabbau erforderlich.
Vitamin B12
In
einer Untersuchung an mehr als 100 CFS-Patienten wurden bei ca. 30 % erhöhte
Konzentrationen der Methylmalonsäure (MMA) festgestellt. MMA ist ein sehr
sensibler Parameter zum Nachweis eines B12-Defizits. Ähnlich wie bei der
Folsäure gibt es noch keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, die die
Effektivität einer B12-Supplementierung bei CFS-Patienten belegen. Es gibt
allerdings mehrere Berichte in der Fachliteratur, dass intramuskuläre
Injektionen von 5000 µg B12 zweimal pro Woche die körperliche und psychische
Befindlichkeit deutlich verbessern. Teilweise wurden bis zu 9000 µg Vitamin
B12 täglich verabreicht - mit sehr gutem Erfolg bezüglich einer Besserung
der CFS-Symptomatik.
Vitamin C
Die
ersten Symptome des Skorbuts sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und
Depressionsneigung. Diese Symptome sind auch typisch für CFS-Patienten.
Nachgewiesen ist, dass eine Vitamin-C-Supplementierung die Immunfunktionen
verbessert; daraus resultiert z.B. eine erhöhte Phagozytosefähigkeit der
Makrophagen, eine vermehrte Interferonbildung und eine erhöhte
Lymphozytenproliferation. Vitamin C ist auch erforderlich für die Bildung
der Glucocorticoide. Die Nebenniere gehört zu den Organen, die am meisten
Vitamin C enthalten. Außerdem ist Vitamin C an der endogenen
Carnitin-Synthese beteiligt sowie an der Bildung mehrerer Neuropeptide.
Vitamin E
Bei
CFS-Patienten sind die Spiegel proinflammatorischer Cytokine erhöht. Vitamin
E vermindert die Bildung und Freisetzung von Interleukinen und TNF bei
Makrophagen und Monocyten. Vitamin E leistet auch einen Beitrag zur
Verminderung des oxidativen Stresses bei CFS-Patienten.
Aminosäuren
Asparaginsäure/
Asparagin
Asparaginsäure und Asparagin sind Vorläufersubstanzen für die Bildung von
Oxalacetat, einem Schlüsselmolekül des Citratzyklus. Es gibt Hinweise aus
brasilianischen Studien, dass eine Supplementierung von Asp/ Asn den
oxidativen Stoffwechsel verbessert. Die Kapazität der Muskelzellen bezüglich
der Verwertung von Fettsäuren erhöht sich bei gleichzeitiger Einsparung von
Glykogen.
Cystein
Cystein ist die Ausgangssubstanz für die Synthese von Glutathion. Cystein
und Glutathion spielen eine herausragende Rolle für die Redoxregulation der
Immunzellen. Ein Mangel an Thiolverbindungen favorisiert eine
TH2-Immundominanz, wie sie bei CFS-Patienten typisch ist. Glutathion wird
für das Immunsystem und für die aerobe Muskelkontraktion benötigt. Bei
chronischen Infekten besteht ein hoher Glutathionbedarf von Seiten der
Immunzellen. Dies kann dazu führen, dass dem Muskelstoffwechsel zu wenig
Glutathion zur Verfügung steht und daraus eine erhöhte muskuläre
Ermüdbarkeit resultiert. Niedrige Cystein- und Glutaminkonzentrationen, das
so genannte Glutamin-Cystein-Mangelsyndrom, wurden nicht nur bei
Tumorpatienten, schweren Entzündungen und postoperativ nachgewiesen, sondern
auch bei CFS-Patienten. Typisch für das CG-Mangelsyndrom sind eine erhöhte
Infektanfälligkeit, schnelle Ermüdbarkeit der Muskulatur und ein erhöhter
Muskelproteinabbau.
Glutamin
Ein
Glutaminmangel kann bei erhöhter physischer und psychischer Belastung
auftreten. Glutamin ist ein essentielles Nährsubstrat für die Enterozyten
und Zellen des Dünndarms. Außerdem übt es eine regulierende Funktion auf die
Muskelproteinspeicher aus. Bei CFS-Patienten sind die
Glutamin-Plasma-Konzentrationen häufig vermindert. Durch eine
Glutamin-Supplementierung verbessern sich nicht nur die
Plasma-Konzentrationen, auch die Glutathionsynthese wird stimuliert.
Leucin
Leucin gehört neben Isoleucin und Valin zu den verzweigtkettigen Aminosäuren
(BCAAs), die eine wichtige Rolle für den Muskelstoffwechsel spielen. 35 %
der kontraktilen Muskelproteine bestehen aus den verzweigtkettigen
Aminosäuren. Leucin ist auch ein Stimulator der Muskelproteinsynthese und
wird bei erhöhter muskulärer Belastung auch zur Energiegewinnung
herangezogen.
Wie
verschiedene Studien gezeigt haben, kann eine Supplementierung von BCAAs
unmittelbar nach starker körperlicher Belastung die Regenerationsphase
deutlich verkürzen. Auch gibt es Hinweise aus Untersuchungen, dass
BCAAs-Supplemente die körperliche Belastbarkeit während des Sports
verbessern und die so genannte zentrale Ermüdung verhindern.
Tyrosin
Tyrosin kann bei regulären Stoffwechselverhältnissen aus Phenylalanin
gebildet werden. Tyrosin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung der
Catecholamine. In physischen und psychischen Stresssituationen werden
vermehrt Catecholamine benötigt. In einigen Studien konnte nachgewiesen
werden, dass eine Tyrosinsupplementierung in Phasen erhöhten physischen und
psychosozialen Stresses die kognitive Leistungsfähigkeit aufrechterhält und
eine Müdigkeitssymptomatik verhindert.
Tryptophan
In
zwei Studien wurden bei 80 % der CFS-Patienten erniedrigte
Tryptophan-Konzentrationen festgestellt. Tryptophan ist die Ausgangssubstanz
für die Bildung von Serotonin, einem Neurotransmitter, der für die Stimmung
eine herausragende Rolle spielt. Bei CFS-Patienten liegt meist eine
depressive Stimmungslage vor. Ein Tryptophan-Mangel erhöht die
Schmerzempfindlichkeit; bei Fibromyalgiepatienten korreliert die
Tryptophankonzentration im Blutplasma sehr gut mit der Schwere der
Schmerzzustände. Tryptophan wird bei chronischen Infektionen beschleunigt
abgebaut, wahrscheinlich durch eine vermehrte Bildung von Gamma-Interferon.
Die
Müdigkeit oder Erschöpfung nach intensiver körperlicher Beanspruchung wird
eher auf eine zu hohe Tryptophan-Verfügbarkeit im Blutplasma zurückgeführt.
Für die Serotonin-Synthese im ZNS ist das Verhältnis von Tryptophan zu den
verzweigtkettigen Aminosäuren im Blutplasma von großer Bedeutung. Eine
starke körperliche Beanspruchung führt zu einem Mehrverbrauch an
verzweigtkettigen Aminosäuren und begünstigt den Tryptophan-Transfer ins ZNS,
wodurch vermehrt Serotonin gebildet wird.
Mineralstoffe &
Spurenelemente
Magnesium
Stresshormone wie Catecholamine und Corticoide reduzieren die intrazelluläre
Magnesium-Konzentration. Viele CFS-Symptome ähneln dem eines
Magnesium-Mangels. Magnesium ist an allen ATP-abhängigen Prozessen
beteiligt. Zur Magnesiumversorgung bei CFS-Patienten wurden mehrere Studien
publiziert. Überwiegend zeigte sich, dass CFS-Patienten niedrigere
erythrozytäre Magnesiumkonzentrationen aufwiesen als Kontrollpersonen.
Zink
In
einer Studie an etwa 1300 CFS-Patienten hatte fast ein Drittel der
Teilnehmer niedrige Vollblut-Zinkkonzentrationen. Ein Zinkmangel kann eine
Immundepression hervorrufen sowie Muskelschmerzen und Müdigkeit verursachen.
Zink spielt auch eine wichtige Rolle im Neurotransmittermetabolismus
(Glutaminsäure, GABA), außerdem ist es Teil der Cu-Zn-Superoxiddismutasen,
einem wichtigen antioxidativen Enzymsystem.
Selen
Selen
ist wichtiger Bestandteil der Glutathionperoxidasen und
Thioredoxin-Reduktasen und spielt daher eine wesentliche Rolle für die
Neutralisierung von RHS. Es gibt zunehmend Hinweise, dass Selen durch
Beeinflussung der NF-Kappa-B-Signalkaskade antiinflammatorisch wirkt.
Literatur
P.A. Berg: Chronisches Müdigkeits- und Fibromyalgiesyndrom; Springer 2003,
2. Auflage
David A. Bender: Nutritional Biochemistry of the Vitamins, Cambridge
University Press 2003, second edition
Werbach MR: Nutritional strategies for treating chronic fatigue
syndrome; Altern Med Rev. 2000 Apr; 5(2): 93-108
LifeExtension, Health Concerns, Chronic Fatigue Syndrome
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