Mentale
Anstrengung vermindert die Plasmaspiegel verschiedener Aminosäuren
In einer Studie der
Universität Osaka wurde untersucht, welchen Einfluss ein mentaler
Ermüdungszustand auf die Aminosäurenkonzentrationen im Blutplasma hat. Zu
diesem Zweck wurden bei neun gesunden Probanden acht Stunden lang
verschiedene Tests durchgeführt, die zu einer mentalen Ermüdung führten.
Unmittelbar danach erfolgte eine Blutabnahme für die Bestimmung der
Aminosäuren. Bei den gleichen Testpersonen wurde die Blutabnahme nach einer
achtstündigen Erholungsphase wiederholt. Es zeigte sich, dass bei einem
mentalen Ermüdungszustand die Spiegel der verzweigtkettigen Aminosäuren,
Tyrosin, Cystein, Methionin, Lysin und Arginin deutlich niedriger waren als
nach der Erholungsphase. Andere Blutparameter einschließlich Gesamtprotein,
Albumin, Glukose und Cholesterin waren nicht verändert. Daraus kann
geschlossen werden, dass die mentale Müdigkeit einen Abfall der oben
erwähnten Plasmakonzentration bewirkt.
Referenz:
Mizuno K
et al.: Mental fatique-induced decrease in levels of several plasma amino
acids; J Neuroal Transm. 2006 Dec 11
Februar 2007/ Nr. 6 |