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März 2006/ Nr. 7

 

Oxidativer Stress führt zu Allergien

In einer Studie der Universität von Texas wurde der Einfluss von oxidativem Stress auf die TH1-/ TH2-Polarisierung der Lymphozyten untersucht. Durch Zusatz eines Radikalbildners (DMNQ) wurde in der Zellkultur die Bildung von Superoxidanionen generiert. Dies führte zu einer Vermehrten Bildung von TH2-Zytokinen wie IL-4, IL-5 und IL-13. Durch Zugabe von Thiolverbindungen konnte dieser Effekt verhindert werden. Eine längerfristige Anwendung von DMNQ führte zu einem verstärkten Wachstum TH2-spezifischer Lymphozyten. Das Ergebnis dieser Studie legt nahe, dass oxidativer Stress eine TH2-Immundominanz fördert.

Kommentar
Bei Allergikern sollte vermehrt auf eine optimale Antioxidantienversorgung geachtet werden, unter Berücksichtigung der Thiolverbindungen Cystein und Glutathion.

Referenz
King MR et al.: Oxidative stress promotes polarization of human T cell differentiation toward a T helper 2 phenotype; J Immunol. 2006 Mar 1; 176(5): 2765-72
 

Mikronährstoffanalyse für das Immunsystem
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