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DCMS-Neuro-Check “Stress”
Mikronährstoffanalyse
des Blutes bei Stress
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Dauerstress ist nicht nur eine starke psychische Belastung,
sondern birgt erhebliche Gesundheitsrisiken in sich. Es ist heute
zweifelsfrei nachgewiesen, dass der chronisch psychische
Stress ein wichtiger Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen
ist.
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Dabei spielen die Daueraktivierung des
Sympathikus sowie die vermehrte Ausschüttung des
Stoffwechselhormons Cortisol eine wichtige Rolle. Erhöhte
Cortisolspiegel begünstigen z.B. eine Zunahme des Fettgewebes im
Bauchraum, was wiederum Diabetes mellitus fördern kann.
Psychischer Stress setzt die Bildung entzündungsfördernder
Botenstoffe in Gange. Deshalb haben Dauergestresste ein erhöhtes
Risiko für Arterienverkalkung, Tumorerkrankungen etc.
Bei jeder Form von Stress kann der Organismus neben einer
Verbesserung des Lebensstils bzw. einer Änderung der
Lebenseinstellung gezielt durch verschiedene Mikronährstoffe
unterstützt werden: Mikronährstoffe verbessern die psychische
Befindlichkeit und Stresstoleranz, schützen die Gefäße, erhöhen
die antioxidative Kapazität, vermindern die entzündliche
Aktivität, fördern den zellulären Energiestoffwechsel, helfen bei
muskulärer Verkrampfung und stärken das Immunsystem.
Grundlage einer gezielten Therapie mit Mikronährstoffen ist immer
eine Blutanalyse. Bei Stress empfehlen wir die Durchführung des
DCMS-Neuro-Checks „Stress“.
Die folgenden Mikronährstoffe haben bei Stress ein effektives
therapeutisches Potential:
Arginin
Arginin ist
Ausgangssubstanz für die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO). NO
ist für die Regulierung der Gefäßweite, für die
Durchblutung und für den Schutz des Gefäßendothels
erforderlich. Arginin wirkt
leicht blutdrucksenkend.
Glycin
Glycin ist ein dämpfender Neurotransmitter. Glycinsupplemente
haben eine entspannende und entkrampfende Wirkung.
Glutamin
Physischer und psychischer Stress erhöhen den Glutaminbedarf.
Glutamin kann gegen eine stressbedingte Immunschwäche und gegen
stressbedingte Magen-Darm-Beschwerden Schutz bieten.
Lysin
Eine gute Lysinversorgung verbessert die Stresstoleranz.
Taurin
Taurin vermindert das Risiko für Herzrhythmusstörungen und besitzt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.
Tryptophan
Die Aminosäure ist Ausgangssubstanz für die Bildung von Serotonin.
Serotonin ist an der Regulierung von Stimmung,
Schlaf-Wach-Rhythmus, Sozialverhalten beteiligt. Erhöhte Cortisolspiegel
beschleunigen den Tryptophanabbau und steigern den Tryptophanbedarf.
Tyrosin
Tyrosin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung der Katecholamine
(Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin) und Schilddrüsenhormone.
Tyrosinsupplemente können bei stressbedingten
Erschöpfungszuständen hilfreich sein.
In Stresszuständen sind häufig auch Defizite anderer Aminosäuren
festzustellen, z.B. der verzweigtkettigen
Aminosäuren (Leucin, Isoleucin, Valin), von Serin oder Threonin.
Deshalb ist eine Bestimmung sämtlicher Aminosäuren sinnvoll und
vorteilhaft.
Vitamin C
Eine unzureichende Vitamin-C-Versorgung führt zu einer reduzierten
Stresstoleranz. Hochdosierte Vitamin-C-Gaben vermindern
körperliche Stressreaktionen.
Vitamin C ist für den antioxidativen Schutz des
Gefäßendothels wichtig.
Vitamin E
Vitamin E besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und vermindert
die Verklumpung der Blutblättchen.
Vitamin B1
Vitamin B1 hat eine zentrale Funktion für den Energiestoffwechsel
der Nervenzellen inne und wird für den Stoffwechsel der Neurotransmitter benötigt (Acetylcholin, Glutamat, Aspartat und
GABA).
Vitamin D
Studien neueren Datums zeigen, dass niedrige
Vitamin-D-Konzentrationen mit einer schlechteren Stimmungslage und
mit Hirnleistungsstörungen verbunden sein können.
Vitamine B6, B12 und Folsäure
Sie haben große Bedeutung für den Neurotransmitterstoffwechsel und
werden für den Homocysteinabbau benötigt. Erhöhte
Homocysteinkonzentrationen können zu Hirnleistungsstörungen und zu
psychischen Befindlichkeitsstörungen führen.
Calcium/ Magnesium
Calcium und Magnesium sind für die Erregbarkeit der Nervenzellen
notwendig. Magnesium ist der
Antistressmineralstoff und hilfreich bei zahlreichen
psychovegetativ bedingten Beschwerden.
Selen
Höhere Selenkonzentrationen sind meist mit einer besseren
Befindlichkeit assoziiert.
Zink
Zink wird für die Funktionsfähigkeit verschiedener
Neurotransmittersysteme benötigt (Glycin, Glutamat, GABA)
Coenzym Q10/ Carnitin
Beide Vitaminoide sind für die Energiegewinnung im
Zellstoffwechsel erforderlich und können Erschöpfungszuständen
vorbeugen.
Auch die folgenden Stoffe sind bei Stress
relevant:
DHEAS
DHEAS ist sozusagen der Gegenspieler von Cortisol. Mit zunehmendem
Lebensalter und bei chronischen Stresszuständen nimmt die
DHEAS-Konzentration ab, wodurch z.B. die Entwicklung verschiedener
gesundheitlichen Störungen wie Immunschwäche,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Depressionsneigung
u.a.m. gefördert werden kann.
Cortisol
Cortisol ist ein wichtiges Stoffwechselhormon, das bei chronischen
Stresszuständen vermehrt ausgeschüttet wird und ebenfalls die
Entstehung stressbedingter Erkrankung begünstigt. Erhöhte
Cortisolkonzentrationen beeinträchtigen auch die kognitive
Leistungsfähigkeit.
Ein sinnvolle Zusatzparameter ist das Interleukin-6
Interleukin-6 ist ein bedeutender Botenstoff des Immunsystems für
die Bildung der Akutphase-Proteine. Eine erhöhte
Interleukin-6-Konzentration ist ein Hinweis auf einen ablaufenden Entzündugsprozess, der unterschiedliche Ursachen haben kann.
Stresszustände führen häufig zu einer erhöhten
Entzündungsaktivität.
Die Parameter des DCMS-Neuro-Checks "Stress" wurden gezielt
zusammengestellt. Grundlage dieses Mikronährstoffprofils ist der
DCMS-Neuro-Check plus
einige Zusatzparameter. Näheres wie z.B. die zu bestimmenden Parameter,
Preise, Vorgehensweise für die Durchführung der Mikronährstoffanalyse etc.
können Sie bei uns gerne telefonisch erfragen unter
0049/ (0)9394/ 9703-0
oder per E-Mail:
diagnostisches-centrum@t-online.de
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