|
|
Bei Anämie unbedingt auf
eine ausreichende Mikronährstoffversorgung achten!
 |
| Bild:
oldskoolmann, aboutpixel.de |
|
In Deutschland leiden ca. fünf bis zehn Prozent der Frauen im
gebärfähigen Alter an einer so genannten Eisenmangelanämie - der
häufigsten Form der Blutarmut -, aber auch zwei Prozent der
Männer sind betroffen. Lange Zeit kann dieses Leiden unerkannt
bleiben, weil man die ersten Anzeichen meistens nicht richtig
einzuordnen vermag, wie z.B Appetitlosigkeit, Verstopfung,
Kopfschmerzen, Reizbarkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten.
Den Anämie-Patienten ist oft schwindelig, sie fühlen sich
schwach, sind müde und blass, leiden unter brüchigen Nägeln etc. |
Bei Anämie sind die roten
Blutkörperchen oder das Hämoglobin vermindert. Hämoglobin ist ein
eisenhaltiges, sauerstofftransportierendes Protein in den roten
Blutkörperchen. Durch die Anämie ist der Sauerstofftransport in die
Zellen gestört, und dem Stoffwechsel steht weniger Energie zur
Verfügung. Wichtige Stoffwechselprozesse, wie z.B. Muskelaktivität und
Zellaufbau und –reparatur sind beeinträchtigt. Für das Gehirn kann ein
solcher Sauerstoffmangel ebenfalls sehr gravierend sein: Neben
Schwindel kann es zu einer erheblichen Beeinträchtigung der geistigen
Fähigkeiten kommen.
Anämie ist nicht als eigenständige Krankheit einzustufen, sondern ein
Symptom, dem verschiedene Ursachen zugrunde liegen können. Prinzipiell
führt z.B. jede Krankheit oder Störung, die entweder die Bildung der
roten Blutkörperchen beeinträchtigt oder die eine Zerstörung der roten
Blutkörperchen verursacht, zu einer Anämie. Der Auslöser für eine
Blutarmut kann recht vielseitig sein. Viele Frauen verlieren mit ihrer
Monatsblutung sehr viel Blut; weitere Gründe für Anämie können sein:
chronische Entzündung, Operationen, Infektionen,
Magen-Darmerkrankungen, Erkrankungen des Knochenmarks, Erbkrankheiten,
Drogenkonsum, hormonelle Störungen, Schilddrüsenerkrankungen usw. Eine
Anämie kann aber auch der erste Hinweis auf eine Arthritis, auf eine
Infektion, auf Krebs oder auf eine andere schwere Erkrankung sein,
oder auch ein erstes Anzeichen für einen Mikronährstoffmangel.
Besonders häufig kann ein Defizt an Eisen, Folsäure, Vitamin B6 und
B12 zu einer Anämie führen. Eine Anämie gehört immer in ärztliche
Behandlung, um herauszufinden, was dem Leiden zugrunde liegt.
Der häufigste Grund für eine Anämie ist, wie gesagt, ein Eisenmangel.
Der Körper enthält zwei bis vier Gramm Eisen; über zwei Drittel davon
befinden sich im Hämoglobin, also dem roten Blutfarbstoff. Ein
Eisenmangel kann durch eine unzureichende Eisenaufnahme verursacht
werden, z.B. durch einseitige Kost, aber auch durch starken
Blutverlust. Es gibt auch Arzneimittel, die die Eisenaufnahme hemmen,
wie z.B. Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure.
Neben einem Eisenmangel können noch weitere Mikronährstoffmängel an
einer Anämie beteiligt sein.
Eine perniziöse Anämie ist eine schwere Form der Anämie, die durch
einen Vitamin-B12-Mangel ausgelöst wird. Personen mit dieser Störung
können das Vitamin B12 durch den Magen-Darm-Trakt nicht aufnehmen. Sie
leiden dann u.U. an Energiemangel, an Depressionen, an
Verdauungsstörungen, an Durchfall und eben an Anämie.
Auch ein Folsäuremangel kann eine Anämie fördern, weil es dann zu
einer Störung der Zellteilung kommt und damit zu einer verringerten
Bildung der roten Blutkörperchen. Für den Transport des Eisens zu den
roten Blutkörperchen ist Vitamin A unerlässlich. Deshalb ist es
sinnvoll, bei einer Anämie unbedingt auch den Vitamin-A-Spiegel zu
testen. Weitere wesentliche Mikronährstoffe, die bei der Bildung der
roten Blutkörperchen eine Rolle spielen, sind: Vitamin C, Vitamin B2,
Vitamin B6 und Kupfer.
Eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen ist die Grundvoraussetzung,
damit immer genügend Blutkörperchen gebildet werden können. Die roten
Blutkörperchen (Erythrozyten) haben in etwa eine Lebenserwartung von
vier Wochen, und absterbende Zellen müssen ständig durch neue ersetzt
werden.
Bei Anämie sollte deshalb immer das Blut hinsichtlich einer
ausreichenden Mikronährstoffversorgung geprüft werden. Das
Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH
ist ein Mikronährstofflabor, das relevante Mineralstoffe und Vitamine
bei Anämie im Blut testet. Aufgrund des Testergebnisses ist dann eine
optimierte Mikronährstofftherapie möglich.
Rufen Sie uns
doch an, wenn Sie dazu Fragen haben, z.B. bezüglich der Kosten oder
der Vorgehensweise:
Tel.
0049/ (0)9394/ 9703-0
oder mailen Sie uns:
diagnostisches-centrum@t-online.de.
|