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Mikronährstofftherapie
bei Pollenallergie
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Jetzt fliegen sie wieder: die
Pollen von Erle, Hasel und Ulme, und sie leiten damit die
„Pollenallergie-Saison“ ein. Frühling und Sommer bedeuten deshalb für
viele Allergiker eine Zeit des Leidens, weil sie die Wirkungen der
Pollen von Gräsern, Bäumen und Sträuchern immer wieder am eigenen Leib
erfahren müssen. Sie klagen über Schnupfen, tränende Augen,
Bindehautentzündungen, Juckreiz, Hautrötungen, asthmatische
Beschwerden und vieles mehr. |
Blüten- und
Gräserpollen stellen für viele Allergiker ein großes Problem dar. Die
Mikronährstofftherapie ist eine sinnvolle adjuvante
Präventionsmaßnahme.
Bild: Annamartha, pixelio.de |
Allergische Symptome entstehen hauptsächlich durch die verstärkte
Ausschüttung von Entzündungsstoffen. Bei der Behandlung von
Allergien können neben den konventionellen Medikamenten auch
verschiedene Mikronährstoffe von Nutzen sein, weil sie z.B. den
Histaminabbau fördern, die TH1/ TH2-Balance modulieren,
antientzündlich wirken etc.
Das TH1-/ TH2-System bezeichnet grundlegende Regulationsprinzipien
des Immunsystems. Allergien sind durch eine TH2-Immundominanz
charakterisiert.
So spielen die Aminosäure Cystein und das Tripeptid Glutathion
eine wesentliche Rolle für die Regulierung der TH1/ TH2-Balance.
Glutamin ist ein unentbehrliches Nährsubstrat für die Immunzellen,
und ein Mangel kann die Glutathionsynthese beeinträchtigen.
Auch Zink ist besonders wichtig im Kampf gegen Allergien. Ein
Mangel erhöht die Allergieneigung. Calcium verhindert die
Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen und dadurch
allergische Reaktionen. Mastzellen oder Mastozyten sind Zellen der
körpereigenen Immunabwehr, die bestimmte Botenstoffe und
Entzündungsstoffe speichern.
Eine gute Magnesiumversorgung erhöht die Reaktionsschwelle für
allergische Reize.
Es gibt noch zahlreiche weitere Mikronährstoffe, die einen
positiven Einfluss auf das Immunsystem ausüben und die bei einer
Allergieneigung berücksichtigt werden sollten.
Auch als Präventionsmaßnahme gegen Allergien ist die
Orthomolekulare Medizin eine sinnvolle und logische Therapieform,
so dass man die „Pollenallergie-Saison“ gut übersteht. Wer also
mit einer gezielten Mikronährstofftherapie sein Immunsystem
stärken möchte, tut gut daran, jetzt schon die ersten Schritte
dafür einzuleiten.
Der Grundstock für eine optimale Mikronährstofftherapie ist eine
ausführliche Mikronährstoffanalyse des Blutes – wie das Allergie-Screening des Diagnostischen Centrums für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS.
Aufgrund der Blutuntersuchung lässt sich genau feststellen, welche
Mikronährstoffe fehlen und in welcher Dosierung diese dann
eingenommen werden sollten. © DCMS
März 2011
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