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Wie
Mikronährstoffe unsere Stimmung beeinflussen
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In dem kürzlich erschienen Buch „Was die Seele essen will“ von
Julia Ross findet sich eine interessante Überlegung
hinsichtlich der Emotionen des Menschen. Julia Ross
unterscheidet zwischen „echten Emotionen“ und „unechten
Emotionen“.
Wer sich ständig über Dinge ärgert, über die andere nur lachen
können, oder wer deprimiert ist, während andere heiter
gestimmt sind, bei dem könnte die Gefühlswelt falsche Signale
aussenden – so genannte „unechte Emotionen“. |
Sämtliche Gefühle werden vom Gehirn erzeugt und mittels
Botenstoffe übertragen. Einige der Botenstoffe tragen
wesentlich zu einem positiven Lebensgefühl bei. Dazu gehören
u.a. Serotonin, GABA, Glycin oder auch die Katecholamine
Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin.
Werden sie vom Stoffwechsel in zu geringem Maß gebildet, weil z.B.
zu wenig Biomoleküle zur Verfügung stehen, kann es passieren, dass
diese unnötigen „unechten Emotionen“ gefühlt werden. Bei einem
Serotoninmangel kann es zu erhöhter Depressionsneigung, zu
Ängstlichkeit oder Aggressivität kommen. GABA (Gamma-Amino-Buttersäure)
hat eine beruhigende Wirkung, ein Mangel kann zu einer ständigen
Anspannung führen; man fühlt sich überfordert und gestresst.
Glycin hat einen entspannenden Effekt und Dopamin steigert die
Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit.
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Als erster Schritt wäre erst einmal zu analysieren, ob die
negative Stimmung aufgrund der Lebensumstände derzeit berechtigt
ist, oder ob es sich um die so genannten „unechten Emotionen“
handelt.
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Wenn Letzteres der Fall ist, geht es darum, den
Hirnstoffwechsel dahingehend zu korrigieren, dass wieder
ausreichend Botenstoffe produziert werden können. Dazu muss man
wissen, dass die Botenstoffe oder Neurotransmitter aus
Mikronährstoffen gebildet werden. Wenn bestimmte Mikronährstoffe
fehlen, ist die Synthese von Neurotranmittern gestört. Um zu
ermitteln, welche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder
Aminosäuren fehlen, ist eine genaue Mikronährstoffanalyse des
Blutes unumgänglich.
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Wird im Blut festgestellt, dass beispielsweise bestimmte
Aminosäuren defizitär sind, kann eine Mikronährstofftherapie in
therapeutischen Dosen erfolgen, die bewirkt, dass die Botenstoffe
wieder ausreichend synthetisiert werden können.
Die Mikronährstofftherapie kann in milden Fällen als Monotherapie
durchgeführt werden oder bei ernsthaften Erkrankungen als
Begleittherapie neben einer pharmakologischen Therapie. Bestimmte
Mikronährstoffe können ggf. dann die Wirksamkeit von
Psychopharmaka verbessern.
Eine Therapie mit Mikronähstoffen ist immer auch dann sinnvoll,
wenn ein Patient in psychotherapeutischer Behandlung ist, denn
durch eine entsprechende Korrektur des Hirnstoffwechsels kann eine
Gesprächstherapie besser verarbeitet werden.
Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie
DCMS GmbH bietet als Spezialist in punkto Mikronährstoffanalysen
und Mikronährstofftherapien auch eine entsprechende
Mikronährstoffanalyse für das Nervensystem an: den
DCMS-Neuro-Check. Auf der Basis dieser Mikronährstoffanalyse des
Blutes ist dann eine gezielte und effektive Mikronährstofftherapie
möglich.
© Diagnostisches Centrum für
Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH,
Juni
2010
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