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Unzureichende
Mikronährstoffversorgung
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Bild: Rainer Sturm,
Pixelio.de |
Die Versorgung mit einzelnen Mikronährstoffen ist in großen Teilen der
Bevölkerung in Deutschland unzureichend. Dies ist das klare Ergebnis
der Nationalen Verzehrstudie II (NVS II), die 2007 abgeschlossen
wurde. Die NVS II war eine bundesweite Befragung zur Ernährung von
Jugendlichen und Erwachsenen. Die erhobenen Daten wurden dann mit den
Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
verglichen. Die Ergebnisse der NVS II sind auf der Homepage des Max
Rubner Instituts publiziert. Tabellen zeigen die Zufuhr der einzelnen
Mikronährstoffe pro Tag und den Vergleich mit den
D-A-CH-Referenzwerten in verschiedenen Altersgruppen für Männer und
Frauen.
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Mikronährstoff |
Referenzwerte
(m/w) für die tägliche Zufuhr (Altersgruppe
25 - 50 Jahre) |
Prozentualer Anteil der Bevölkerung (m/w) im Alter von 14 - 80
Jahren, der die empfohlene Zufuhr nicht erreicht |
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Vitamin A |
1,0/ 0,8 mg Retionol-Äquivalente |
14,8/ 10,9 |
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Vitamin D |
5/ 5 µg |
82,2/ 91,2 |
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Vitamin E |
14/ 12 mg Tocopherol-Äqivalente |
48,4/ 48,7 |
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Vitamin B1 |
1,2/ 1,0 mg |
21,2/ 32,0 |
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Vitamin B2 |
1,4/ 1,2 mg |
20,0/ 26,3 |
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Niacin |
16/ 13 mg |
1,2/ 1,8 |
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Vitamin B6 |
1,5/ 1,2 |
12,3/ 12,8 |
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Folat |
400/ 400 µg Folat-Äquivalente |
79,0/ 85,8 |
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Vitamin B12 |
3/ 3 µg |
8,2/ 26,1 |
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Vitamin C |
100/ 100 mg |
31,9/ 29,3 |
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Calcium |
1000/ 1000 mg |
46,0/ 55,0 |
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Magnesium |
350/ 300 mg |
26,0/ 29,0 |
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Eisen |
10/ 15 mg |
14,0/ 58,0 |
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Jod |
200/ 200 µg |
28,0/ 53,0 |
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Zink |
10/ 7 mg |
32,0/ 21,0 |
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Quelle: Max Rubner
Institut |
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Bei der Beurteilung dieser Ergebnisse sollte man wissen, dass sich die
Empfehlungen zur Mikronährstoffzufuhr, die so genannten
D-A-CH-Referenzwerte, ausschließlich auf gesunde Personen beziehen. Die
Empfehlungen zielen darauf ab, „bei nahezu allen gesunden Personen der
Bevölkerung die lebenswichtigen metabolischen, psychischen und
physischen Funktionen sicherzustellen.“ Diese Referenzwerte
orientieren sich nicht an den Ernährungserfordernissen kranker
Menschen, bei diesen kann der Bedarf deutlich höher liegen.
© Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS
GmbH,
Juni 2010 |
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