Patienteninfos

 

Stress schwächt das Immunsystem –
eine Mikronährstofftherapie unterstützt die Immunfunktionen

 

Der Alterungsprozess ist mit einer natürlichen Abnahme der Immunfunktionen verbunden. Dies betrifft sowohl das angeborene als auch das erworbene Immunsystem. Bei älteren Menschen ist z.B. die Aktivierung und Neubildung von T- und B-Lymphozyten beeinträchtigt. Die B-Lymphozyten älterer Menschen bilden auch weniger Antikörper als die jüngerer Individuen.  
Bild: Gerd Altmann, pixelio.de


Im Rahmen des Alterungsprozesses kommt es zu einer vermehrten Bildung verschiedener entzündungsfördender Botenstoffe des Immunsystems, wie z.B. Interleukin-6.

Eine Überproduktion von Interleukin-6 ist mit einer ganzen Reihe altersbedingter Erkrankungen verbunden z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Arthritis und andere. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit den höchsten Interleukin-6-Spiegeln ein doppelt so hohes Sterblichkeitsrisiko hatten als diejenigen mit den niedrigsten Interleukin-6-Konzentrationen. Bei älteren Menschen ist auch die Kontrolle des Immunsystems gegenüber latenten Virusinfekten eingeschränkt. So kommt es im Alter z.B. zu einer Zunahme der Gürtelrose.

Auch ein chronischer psychosozialer Stress führt zu ähnlichen Veränderungen des Immunsystems, wie sie beim Alterungsprozess auftreten. Insbesondere ist auch eine erhöhte entzündliche Aktivität zu beobachten. Inzwischen kann man sogar durch bestimmte Laborwerte nachweisen, wie Stress das Immunsystem beeinflusst.
Wenn ältere Menschen z.B. eine schwierige familiäre Stresssituation zu bewältigen haben, z.B. die Pflege eines demenzkranken Familienmitglieds, kann es zu einer Verstärkung der Immunschwäche kommen.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Supplementierung von Mikronährstoffen bei älteren Menschen zur Verbesserung der Immunkompetenz hilfreich sein kann. Oftmals konnte eine Verbesserung durch die Gabe von Zink oder Selen erreicht werden. Prinzipiell sind sehr viele Mikronährstoffe für ein intaktes Immunsystem erforderlich: wie Vitamin B6, Folsäure, B12, C, E, A und D, Selen, Zink, Kupfer, Eisen sowie verschiedene Aminosäuren wie Glutamin, Arginin, Threonin, Lysin u.a. Durch die gezielte Gabe der fehlenden Mikronährstoffe ist in der Regel eine Verbesserung der Immunkompetenz erreichbar - sichtbar z.B. in einer verminderten Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen. Um herauszufinden, welche Mikronährstoffe genau fehlen, ist eine entsprechende Blutuntersuchung unverzichtbar. Gerade zur Stärkung und Stabilisierung des Immunsystems bietet die Mikronährstoffmedizin sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.
Autor: Dr. Hans-Günter Kugler, DCMS GmbH ©

Mai 2009

 
Unsere Link-Tipps für das Nervensystem

DCMS-Neuro-Check "Stress"
Fachartikel: Naturheilpraxis, Heft 4/ 2008:
Orthomolekulare Medizin beim Burn-out-Syndrom
Fachartikel: Die Naturheilkunde/ Heft 2 2007:
Fachartikel: Stress macht krank!
PR 2009:
Stress macht krank – Vorbeugung ist möglich
PR 2008:
Burn-out – eine logische und sinnvolle Therapieform
PR 2008: Burn-out – eine Erkrankung mit hohem finanziellen Verlust für die Betriebe - Unternehmer sollten mehr auf Prophylaxe Wert legen
PR 2007: Stress macht krank! Mikronährstoffe können die Symptome lindern und das Nervensystem stabilisieren

 

Unsere Link-Tipps für das Immunsystem
Mikronährstoffanalyse für das Immunsystem
DCMS-Profil "Immunsystem - Allergien"
PR: Hoher Nährstoffbedarf des Immunsystems; Dez. 2009
Studie: Nickel beeinträchtigt das Immunsystem; Mai 2009;
PR: Stress schwächt das Immunsystem; Mai 2009
Fachartikel: Mikronährstoffe: wichtig für´s Immunsystem; Wohl & Fühlen 2008/2009
Studie: Oxidativer Stress fördert Allergien; März 2006
Studie: Asthma bronchiale und Mikronährstoffe; Dezember 2005
Newsletter: Immunonutrition; März 2005 (PDF)
Newsletter: Cystein und Glutathion, Feb.  2005 (PDF)
Fachartikel: Allergien und Mikronährstoffe; Der Heilpraktiker &Volksheilkunde Nr. 3
Fachartikel: Die immunolgogische Bedeutung der Aminosäuren; Praxis Telegramm Nr. 6 (PDF)