Mikronährstofftherapie bei Burn-out – eine logische und sinnvolle
Therapieform
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Eine neue Zivilisationskrankheit macht sich
breit: das Burn-out-Syndrom. Nach gängigen Schätzungen fühlen sich 9
Prozent aller Deutschen ausgebrannt. Burn-out ist ein Zustand
körperlicher und psychischer Erschöpfung, meist ausgelöst durch eine
Überforderung in Schule und Beruf, manchmal durch Stressfaktoren im
privaten Bereich.
Sucht man in medizinischen Lehrbüchern nach diesem Krankheitsbild,
wird man kaum etwas finden, da es sich hierbei weder um eine rein
psychiatrische, noch um eine neurologische oder internistische
Erkrankung handelt. Vielmehr liegt beim Burn-out ein „Mix“
verschiedener psychischer und körperlicher Symptome vor. Die meisten
Betroffenen leiden unter Depressionen, gekoppelt mit Versagensängsten,
Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und anderen psychischen
Störungen; dazu kommen oftmals körperliche Symptome wie
Rückenschmerzen, Halsschmerzen, Muskelschmerzen, Migräne,
Magen-Darm-Probleme, Infektanfälligkeit u.v.m., die dem Erkrankten das
Leben schwer machen.
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Bild: Franz K., fotolia.de |
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Das Tückische an dieser Erkrankung ist, dass meist lange Zeit nur eine
Komponente erkannt und behandelt wird. Wird dann letzten Endes die
Diagnose Burn-out gestellt, ist die Krankheit in der Regel schon so
weit fortgeschritten,
dass
die berufliche Tätigkeit nur noch bedingt oder gar nicht mehr
ausgeführt werden kann und die sozialen Kontakte erheblich gestört sind.
Ein ausgeprägtes Burn-out-Syndrom bedarf einer ärztlicher Behandlung.
Eine gute Therapie von Burn-out wird immer eine Überprüfung und
Korrektur des Lebensstils mit einbeziehen. Dazu gehört aber auch eine
kritische Betrachtung der beruflichen Fähigkeiten, der
Arbeitsmotivation sowie einer übertriebenen Erwartungshaltung
bezüglich Anerkennung, Erfolg etc. Die Haltung einer reinen
„Opferrolle“ ist meist wenig hilfreich.
In der Orthomolekularen Medizin gibt es verschiedene Ansätze für eine
sinnvolle Mikronährstofftherapie. Die Mikronährstofftherapie kann, je
nach Schweregrad des Burn-out-Syndroms, als alleinige Therapie oder
als begleitende Therapiemaßnahmen zu anderen naturheilkundlichen und
zu schulmedizinischen Behandlungsmaßnahmen eingesetzt werden.
Sinn der Orthomolekularen Medizin ist es, dem Stoffwechsel die
Mikronährstoffe in geeigneter Weise zuzuführen, die fehlen.
Vorausgehen sollte dabei immer eine Blutanalyse, denn nur aufgrund
dieser kann die Mikronährstofftherapie effektiv durchgeführt werden.
Ein ausgeglichener, zufriedener Mensch, der voller Power seine Arbeit
bewerkstelligt, ist nun mal auf einen Stoffwechsel angewiesen, bei dem
alle Voraussetzungen für eine optimale Funktion erfüllt sind.
Dazu braucht der Stoffwechsel ausreichend Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente und Aminosäuren: um Energie zu erzeugen, die Nerven zu
stabilisieren, die Konzentration zu fördern, die Stimmung positiv zu
beeinflussen und um das Immunsystem zu stärken.
Es reicht also nicht die willkürliche Gabe von Vitamin B12, sondern
man muss genau ermitteln, welche Vitalstoffe dem Körper fehlen. Eine
effektive Mikronährstofftherapie kann also nur aufgrund einer exakten
Laboranalyse durchgeführt werden.
Autor: DCMS
Februar 2008 |
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