|
|
![]() |
Das Gehirn
benötigt wie alle anderen Organe eine ausreichende Versorgung mit
allen Nährstoffen, um seine Funktionen erfüllen zu können, weist
aber im Vergleich zu anderen Organen einige
Stoffwechselbesonderheiten auf: Beispielsweise verbraucht das Gehirn 20 % des vom Organismus aufgenommenen Sauerstoffs, obwohl es nur 2 % des Körpergewichts ausmacht. Es ist reichlich durchblutet, die Nährstoffe kommen aber nicht direkt vom Blut zu den Hirnzellen, weil dazuwischen eine Barriereschicht aus Zellen, die so genannte Blut-Hirn-Schranke, liegt. |
Sie grenzt sozusagen das Zentralnervensystem vom übrigen Organismus ab. Diese Schranke ist für sehr viele Moleküle, wie z.B. Proteine, undurchlässig. Damit die Nährstoffe vom Blut zu den Hirnzellen gelangen können, gibt es eine Vielzahl von Transportern, über die die Einschleusung der Substanzen erfolgt.
Freie Radikale attackieren
Fettmoleküle, die sich dadurch chemisch verändern („ranzig werden“) und ihre
Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Die Nervenzellen können keine Fettsäuren
verbrennen, im Gegensatz z.B. zu Muskelzellen; sie sind deshalb auf Glukose als
Energieträger angewiesen. Die Glukoseversorgung des Gehirns hat für den
Organismus absolute Priorität, notfalls werden vom Stoffwechsel auch
Muskelaminosäuren zur Glukosegewinnung herangezogen.
Welche Erkenntnisse gibt es über die Wechselwirkung zwischen Ernährung und Hirnleistungsfähigkeit bzw. Psyche?
Eine umfassende Darstellung dieser Zusammenhänge wurden Ende Januar von der britischen Verbraucherorganisation Sustain und der Mental Health Foundation publiziert. Dabei wurde zum einen das gesamte wissenschaftliche Datenmaterial zu diesem Themenkomplex aufgearbeitet, zum anderen wurden umfangreiche Untersuchungen und Befragungen der britischen Bevölkerung vorgenommen. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist erschreckend: Die immer schlechtere Ernährung führt bei der britischen Bevölkerung zu Depressionen und schwächt Gedächtnis und Konzentration. Das Fehlen von Aminosäuren hat Depressionen und Apathie zur Folge und wirkt sich negativ auf Motivation und Entspannungsfähigkeit aus.
Junk-Food hat die Gehirne der Kinder geschädigt
Anfang Februar fand in Edingburgh eine Konferenz zum Thema Ernährung, Verhalten und Junk-Food-Generation statt. Man geht heute davon aus, dass etwa ein Viertel der Jugendlichen in irgendeiner Form Lernprobleme hat. Der Tenor der Konferenz war: Junk-Food hat die Gehirne der Kinder geschädigt.
Diese Erkenntnisse aus Großbritannien sind auch auf deutsche Verhältnisse übertragbar. Langzeitstudien zeigen, dass die psychische Befindlichkeit und das psychosoziale Verhalten von Jugendlichen sich innerhalb der letzten 20 Jahre signifikant verschlechtert haben. Im Folgenden werden nun die Ergebnisse verschiedener Studien über den Einfluss der Ernährung auf Psyche und Hirnleistungsfähigkeit dargestellt:
Bei Hirnleistungsstörungen und psychischen Befindlichkeitsstörungen empfehlen wir eine Mikronährstoffanalyse des Blutes, das DCMS-Profil "Nerven", und eine daraus resultierende gezielte Mikronährstofftherapie