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Was ist von der Mark-Warnecke
Aminosäure-Diät zu halten? Aminosäuren stehen in vielen Bereichen der Gesunderhaltung hoch im Kurs und machen jetzt als Schlankmacher von sich reden: Der frisch gebackene Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke hat mit einer Aminosäuremischung 18 Kilogramm innerhalb eines halben Jahres abgenommen und gleichzeitig Muskulatur zugelegt. Die Einnahme von Aminosäuren in Kombination mit einer kalorienreduzierten Ernährungsweise und Sport kann beim Abnehmen helfen, stellt der Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. Sven-David Müller-Nothmann heute fest. Aminosäuren können eine ganzheitliche Adipositastherapie mit reichlich Bewegung wirksam unterstützen, kommentiert Professor Dr. Jürgen Spona, Aminosäureexperte aus Wien und wissenschaftlicher Beirat der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Sie können vermutlich über zwei verschiedene Ebenen eine Gewichtsreduktion fördern: durch Förderung der Fettverbrennung und Zügelung des Appetits. Bei diesen Prozessen spielen vor allem die Aminosäuren Arginin, Ornithin, Lysin und Phenylalanin eine entscheidende Rolle. Arginin, Ornithin und Lysin gelten als Stimulantien des
Wachstumshormons, das die Fettmobilisierung und Fettverbrennung
fördert, erläutert Professor Spona. Phenylalanin stimuliert die
Produktion eines weiteren Hormons, nämlich die des
Cholecystokinins. Der in der Darmschleimhaut gebildete Botenstoff
wirkt als Regulator von Hunger und Appetit. Die Bildung von
Cholecystokinin in den Darmzellen löst die Weiterleitung eines
Reizes an das Gehirn aus, die Sättigung signalisiert und eine
weitere Nahrungsaufnahme stoppt. 2006 |
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