Warum
Mikronärstoffanalysen im Blut?
Die Bedeutung der
DCMS-Profile:
Der Stoffwechsel des Menschen kann nur dann störungsfrei ablaufen, wenn alle
erforderlichen Komponenten in ausreichender Menge und Qualität zum rechten
Zeitpunkt am richtigen Ort sind. Der Mensch benötigt Nährstoffe zur
Energiegewinnung und Baustoffe zur Aufrechterhaltung und
Regenerierung aller Organfunktionen. Kohlenhydrate, Proteine und Fette bezeichnet man als Makronährstoffe; sie
sind der Hauptbestandteil unserer Nahrung. Zu den Mikronährstoffen zählt man Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren.
Der menschliche Organismus kann Mineralstoffe, Vitamine,
essentielle Aminosäuren und Fettsäuren nicht selbst herstellen, so dass
Engpässe in der Versorgung nachteilige gesundheitliche Folgen haben
können. Die Lebensumstände des Menschen, z.B. Stress, Umweltbelastung,
führen häufig auch zu einem Mehrbedarf an bestimmten
Mikronährstoffen; dies gilt besonders dann, wenn bereits
gesundheitliche Störungen eingetreten sind.
Mängel in der Mikronährstoffversorgung sind nicht ohne weiteres erkennbar;
oftmals sind die ersten Anzeichen nachlassende Leistungsfähigkeit, Müdigkeit,
Infektanfälligkeit und vieles mehr. Die Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren
können im Blut gemessen werden. Durch diese Diagnostik erhält man einen Einblick
in die aktuelle Versorgungslage des Körpers und hat eine Grundlage für eine
gezielte Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen.
Der Stoffwechsel der Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente ist sehr eng
miteinander verknüpft. Das folgende Beispiel soll dies veranschaulichen.
Das Glutathionsystem hat eine wichtige Bedeutung zur Aufrechterhaltung des
Zellmilieus und zur Regulierung der Zellfunktionen. Glutathion besteht aus drei
Aminosäuren; die schwefelhaltige Aminosäure Cystein ist der wichtigste Teil. Die
Glutathionperoxidase ist ein Enzym, das Selen enthält und in der Zelle freie
Radikale entgiftet. Dabei wird das Glutathionmolekül oxidiert und muß von der
Glutathionreduktase wieder regeneriert werden. Für deren Funktion sind die
Vitamine B2 und B3 unerlässlich.
Wie schon erwähnt, benötigt der menschliche Organismus ausreichende Mengen
von jedem Mikronährstoff, weil ein fehlender Stoffwechselbaustein nicht einfach
durch einen anderen ersetzt werden kann. Jedes Organsystem hat aber seine
Stoffwechselbesonderheiten und dementsprechend einen spezifischen
Mikronährstoffbedarf.
Aus diesem Grunde haben wir sogenannte Komplexprofile entwickelt, in denen
die wichtigsten Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren für bestimmte
Organsysteme gemessen werden. Außerdem gibt es Komplexprofile für Erkrankungen,
bei denen erfahrungsgemäß Veränderungen des Mikronährstoffhaushalts vorliegen.
Ohne eine entsprechende Diagnostik ist eine sinnvolle und effiziente
Nahrungsergänzung oder Therapie schwerlich möglich.
Mikronährstoffe spielen eine wichtige Rolle zur Vermeidung und zum Abbau
von Übergewicht. Ein Selenmangel kann beispielsweise zu einem vermehrten
Süßhunger führen. Die Aminosäure Tryptophan ist notwendig für die Erzeugung
des Sättigungsgefühls. Ein verlangsamter Stoffwechsel macht das Abnehmen oft
schwierig; das richtige Maß an Mikronährstoffen sorgt für normale
Stoffwechselverhältnisse.
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Allergische Erkrankungen gehen mit einer vermehrten Bildung freier Radikale
einher, wodurch ein erhöhter Bedarf an antioxidativen Wirkstoffen besteht.
Einige Mikronährstoffe beeinflussen direkt das allergische Geschehen. So
wirken Magnesium und Calcium antiallergisch durch die Stabilisierung von
Zellmembranen.
Methionin beschleunigt den Abbau von Histamin, das für die allergischen
Symptome verantwortlich ist.
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Vorzeitige Alterungsprozesse lassen sich durch eine optimale Versorgung mit
Mikronährstoffen verhindern; dafür gibt es zahlreiche Hinweise in
entsprechenden Studien. Cystein z.B. spielt eine wichtige Rolle als
Antioxidans; es entgiftet Schwermetalle und sorgt als Teil des
Glutathionmoleküls für ein optimales Zellmilieu. Die Vitamine C und E schützen
die Gefäßwände, haben also eine vorbeugende Wirkung gegen Arteriosklerose.
Einige Aminosäuren, z.B. Glutamin, Arginin, stimulieren die Sekretion des
Wachstumshormons, das für die Aufrechterhaltung der Muskelmasse, der Kondition
und der Knochendichte verantwortlich ist. Degenerative Gehirnerkrankungen wie
Morbus Alzheimer sind vermeidbar oder können in ihrem Verlauf abgeschwächt
werden, wenn rechtzeitig entsprechende Mikronährstoffe eingenommen werden.
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Die Zellen des Immunsystems haben eine sehr hohe Stoffwechselrate; deshalb
führen Mängel an einzelnen Aminosäuren, z.B. Arginin, Glutamin, zu einer
Schwächung der Körperabwehr. Das Spurenelement Zink, in Verbindung mit Vitamin
A, stabilisiert und stimuliert das Immunsystem. Infektanfälligkeit, chronische
Erkältungskrankheiten sollten Anlass sein, die Mikronährstoffversorgung des
Immunsystems zu überprüfen. Dann können gezielt die fehlenden Aminosäuren,
Vitamine und Spurenelemente ergänzt werden.
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"Herz-Kreislauf-System"
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigsten Todesursachen in
Deutschland. Für viele Mikronährstoffe ist eine effektive Schutzfunktion gegen
arteriosklerotische Veränderungen nachgewiesen. Magnesium-Mangel ist sehr
häufig; dabei wäre eine optimale Magnesium-Versorgung eine der besten
vorbeugenden Maßnahmen gegen die koronare Herzkrankheit. Homocystein ist einer
der Hauptrisikofaktoren für Gefäßerkrankungen. Viele Menschen haben zu hohe Homocysteinwerte, die erfolgreich durch eine gezielte Therapie mit Folsäure,
Vitamin B12 und Vitamin B6 gesenkt werden könnten.
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"Bewegungsapparat - Rheuma - Osteoporose
Bei entzündlichen Gelenkerkrankungen sind Mikronährstoffmängel sehr häufig,
z.B. Mängel an Selen, Zink, Kupfer, Vitamin E. Bei der rheumatoiden Arthritis
ist oft die Aminosäure Histidin vermindert. Arthrosen sind degenerative
Gelenkerkrankungen. Der Stoffwechsel des Knorpels benötigt viele verschiedene
Aminosäuren, um ein belastbares Knorpelgewebe zu bilden. Calcium spielt eine
herausragende Rolle zur Vorbeugung und Therapie der Osteoporose. Mangan,
Magnesium und Vitamin D werden ebenfalls für eine normale Knochenstruktur
benötigt.
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DCMS-Profil "Krebs"
Dieses Komplex-Profil umfasst Mikronährstoffe, die für die Regulation der
Zellteilung erforderlich sind, z.B. Vitamin A und Folsäure. Zur Vorbeugung
gegen Krebserkrankungen bedarf es eines funktionsfähigen Immunsystems; der
Organismus sollte genügend Antioxidantien haben und über eine ausreichende
Entgiftungskapazität verfügen. Auch wenn eine Krebserkrankung schon
eingetreten ist, kann dieses Profil wertvolle Hinweise für den nächsten
Behandlungsschritt geben.
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"Nerven"
Voraussetzung für ein stabiles Nervensystem ist ein gut funktionierender
Nervenstoffwechsel, der wiederum von einer optimalen Mikronährstoffversorgung
abhängt. Die Aminosäuren haben im Nervensystem eine wichtige Funktion als
Überträgerstoffe oder als Ausgangssubstanzen für deren Synthese. Die
Lebensumstände in der heutigen Zeit, z.B. Stress, Reizüberflutung, bedingen
häufig einen Mehrbedarf an Mikronährstoffen. Oft zeigt sich eine
unbefriedigende Versorgungslage bei den B-Vitaminen und Calcium / Magnesium.
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