Mikronährstoffversorgung
bei Krebs
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In
den westlichen Industriestaaten ist Krebs nach den
Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Die
Mikronährstoffmedizin leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung
gegen Tumorerkrankungen und ist häufig auch eine sinnvolle Ergänzung zur
konventionellen Tumortherapie. |
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Bild: Carloseller,
fotalia.com |
Zur
Vorbeugung von Tumorerkrankungen spielen die antioxidativen Wirkstoffe eine
herausragende Rolle, da oxidative Schäden der Beginn der meisten
Tumorerkrankungen sind. Ein
ganz wichtiger Aspekt ist die Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens und
der Lebensqualität des Patienten, die durch eine gezielte
Mikronährstofftherapie gebessert werden können.
Insbesondere bei einer Krebs-Therapie sollten nicht willkürlich verschiedene
Mikronährstoffe verabreicht, sondern die Mikronährstoff-Therapie
exakt auf den Bedarf abgestimmt werden. Dies ist nicht nur wichtig, um
die Effektivität der Mikronährstoff-Therapie zu erhöhen, sondern auch um
Schäden durch Überdosierung oder falsche Dosierung zu vermeiden. (Wichtig:
Bitte keine Mikronährstoff-Selbstdosierung z.B. bei einer Strahlen- oder
Chemotherapie!!)
Die
beste Voraussetzung für eine individuelle und gezielte Therapie bei
Krebserkrankungen ist das DCMS-Profil „Stoffwechsel“, in dem die entsprechenden
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren im Blut bestimmt
werden.
Die Wirkung
einzelner Mikronährstoffe bei Krebs
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Mikronährstoffe wie Glutamin, Arginin, Cystein, Selen, Zink, Vitamin A,
Vitamin C und Vitamin E stabilisieren das Immunsystem des Krebspatienten,
das sowohl durch die Erkrankung selbst als auch durch die Therapie
geschwächt wird.
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Antioxidantien wie
Vitamin E, C, Beta-Carotin, Cystein, Taurin und Selen können die
Nebenwirkungen und Folgen einer Chemo- oder Strahlentherapie vermindern.
Achtung:
Es muss im Einzelfall immer geklärt werden, inwieweit die Einnahme von Antioxidantien während der Therapie hilfreich und sinnvoll ist.
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Einige Mikronährstoffe wie Vitamin A, D und Folsäure sind für die
richtige Entwicklung der Zelle unerlässlich und können das Entartungsrisiko vermindern.
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Cystein und Glutamin sind für den Erhalt der Muskelzellmasse
erforderlich und können hohen Eiweißverlusten vorbeugen.
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