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Bild: Knipseline, pixelio.de |
Nicht
verzweifeln bei Allergien –
das Immunsystem mit Vitalstoffen stärken!
Eine unzureichende Versorgung mit
Mikronährstoffen schwächt das Immunsystem, ein Mangel an Antioxidantien
erhöht die Allergieneigung. Vitalstoffe spielen eine zentrale Rolle für die
Funktionsbereitschaft und für die Aktivität des Immunsystems, und es gibt
unterschiedliche Reaktionen für die Abwehr von Erregern.
Ein wesentlicher
Aspekt
für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Immunreaktionen
ist ein optimales Zellmilieu.
Das Redoxpotential ist ein wichtiger Parameter des Zellmilieus. Für das
Redoxpotential wiederum spielt der Glutathion- bzw. Thiolpool eine große
Rolle. Glutathion kann Sauerstoff- und Stickstoffradikale neutralisieren und
ist an der Regulierung von Zellaktivitäten wie z.B. dem Zellwachstum
beteiligt. Die Aktivierung von Genen ist ebenfalls von diesem Thiolpool
abhängig.
Bei hohem oxidativen Stress, hervorgerufen z.B. durch Infektionen,
Entzündungen oder durch eine starke toxische Belastung, wird viel Glutathion
verbraucht, deshalb verarmt dieser Thiolpool. Dadurch ändert das Immunsystem
seine Reaktionsweise: Es werden andere Gene aktiv, die allergiefördernde
Botenstoffe des Immunsystems bilden. Antikörper und Immunzellen reagieren
auf ansonsten harmlose Substanzen wie Pollen, Erdbeeren oder Katzenhaare.
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Was man unter einer
Allergie versteht
Unter
einer Allergie versteht man eine abnorme Reaktion des Immunsystems gegenüber
einer Substanz, die normalerweise harmlos ist. Heuschnupfen ist eine
allergische Reaktion der Schleimhäute von Nase, Augen und Luftröhre auf
Pollen, Staub, Tierhaare, Federn etc. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten
können Heuschnupfensymptome auslösen.
Der
Stoffwechsel des Immunsystems besteht aus hochkomplizierten biochemischen
Prozessen, an denen eine Vielzahl von Mikronährstoffen beteiligt ist. Wenn
sie dem Stoffwechsel in nur unzureichender Menge zur Verfügung stehen, kann
eine Fehlsteuerung des Immunsystems die Folge sein.
Verschiedene Mikronährstoffe
tragen dazu bei, dass das Immunsystem sozusagen ausgeglichen wird und sich so die allergischen Symptome bessern.
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Um Allergien entgegenwirken zu können, muss der Körper in der Lage sein, den
Thiolpool aufzufüllen. Es sind also alle Aminosäuren wichtig, die Glutathion
bilden: Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Um das Glutathion wieder zu
regenerieren benötigt man die Vitamine B1 und B2.
Es gibt noch weitere Mikronährstoffe, die ebenfalls immunstimulierend wirken
und bei einer orhomolekularen Behandlung von Allergien überprüft und dann
gezielt supplementiert werden sollten: Arginin z.B. ist wichtig für die
Virenabwehr, Methionin und Vitamin C bauen den entzündungsauslösenden Stoff
Histamin ab, eine gute Magnesium- und Calciumversorgung erhöht die
Reaktionsschwelle für allergische Reize, ein Zinkmangel erhöht die
Reaktionsbereitschaft usw.
Durch
eine gezielte Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen kann das
Immunsystem wirksam unterstützt, und allergische Symptome
gemildert werden. Eine Laboranalyse
gibt Auskunft darüber,
welche Mikronährstoffe
dem Stoffwechsel fehlen und supplementiert werden sollten!
Die Funktionen einiger für das Immunsystem und bei Allergieneigung
wichtiger Mikronährstoffe werden im Folgenden beschrieben:
Glutamin
Lymphozyten und Fresszellen haben einen sehr hohen Glutaminbedarf. Glutamin
stimuliert die Bildung von Lymphozyten und die Aktivität der Killerzellen.
Bei einem Glutaminmangel kommt es zu einer verminderten Glutathionbildung im
Körper und dadurch zu Störungen der Immunregulation.
Glutamin
ist eine wichtige Aminosäure für die Zellen der Schleimhäute. Ein
Glutaminmangel kann zum „Leaky-gut-Syndrom“, also zum Syndrom des undichten
("löchrigen")
Darms, führen. Defekte in der Darmwand bewirken, dass vermehrt allergieauslösende Stoffe vom Körper aufgenommen werden.
Cystein
Cystein
ist eine Aminosäure mit bedeutenden biochemischen Eigenschaften.
Es wird für die Bildung des Moleküls Glutathion benötigt .
Eine vermehrte Zufuhr
von Cystein, z.B. in Form von NAC, erhöht die Glutathionsynthese. Ein Mangel an Cystein/ Glutathion kann dazu führen, dass die Immunzellen auf allergisches
Reagieren programmiert werden (so genannte TH2-Immundominanz).Cystein
hat auch einen großen Einfluss auf die Bildung der Zytokine, der Botenstoffe
des Immunsystems.
Methionin
Die
Aminosäure Methionin fördert, ähnlich wie Vitamin C, den Abbau von Histamin.
Arginin
Die
Aminosäure Arginin spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für das
Immunsystem. Besonders die Fähigkeit der Körperabwehr von
Viren ist argininabhängig.
Vitamin A
Dieses Vitamin ist erforderlich für die Bildung intakter Schleimhäute. Bei einem
Vitamin-A-Mangel können die Schleimhäute Defekte aufweisen, die bewirken,
dass vermehrt allergieauslösende Stoffe in die Blutbahn gelangen.
Vitamin C
Vitamin C ist eine Schlüsselsubstanz für das Immunsystem. Es reduziert
DNA-Schäden in Immunzellen und verhindert die Bildung freier Radikale.
Bei Allergien
entstehen vermehrt freie Radikale, die durch Antioxidantien neutralisiert
werden müssen.
Vitamin C
senkt auch den Histaminspiegel. Histamin ist ein Molekül, das entscheidend zur
Auslösung allergischer Symptome beiträgt. Außerdem vermindern Vitamin C und
Vitamin E die Entzündungsbereitschaft des Körpers.
Vitamin E
Vitamin E ist ein starkes fettlösliches Antioxidans. Es erhöht die
Effektivität der Lymphozyten und schützt die Zellmembranen der Immunzellen.
Vitamin B6
Vitamin B6
ist hilfreich bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z.B. bei einer
Überempfindlichkeit gegen Natriumglutamat.
Selen
Selen ist Teil der Glutathionperoxidasen, die eine Schlüsselfunktion
für die Bekämpfung freier Radikale innehaben. Wie bereits erwähnt, fördert der oxidative Stress die Entstehung von Allergien. Ein Selenmangel kann auch die
Infektionsfähigkeit einiger Viren erhöhen.
Zink
Ein Zinkmangel schwächt zahlreiche Funktionen des Immunsystems:
Er
erhöht die Allergieneigung, verstärkt die Infektionsbereitschaft und führt
auch zu einem vermehrten Auftreten von Hautekzemen.
Eine optimale
Zinkversorgung ist sowohl bei allergischen Erkrankungen als auch bei einer
bestehenden Immunschwäche von größter Bedeutung.
Calcium
Calcium
verhindert die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen und vermindert
dadurch allergische Reaktionen.
Magnesium
Eine
gute Magnesiumversorgung erhöht die Reaktionsschwelle für allergische
Reize.
Im DCMS-Profil „Immunsystem – Allergien“ sind alle für das Immunsystem
wichtigen Mikronährstoffe zusammengefasst.
Eine Laboranalyse
hilft zu erkennen,
welche Mikronährstoffe fehlen
Vor
der Einnahme von Mikronährstoffen empfehlen wir, eine Blutanalyse
durchzuführen. Dadurch ist eine individuelle und gezielte Therapie mit
Mikronährstoffen möglich, die um Wesentliches effektiver ist als eine
ungezielte Supplementierung.
Die
wichtigsten Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren, die für
ein leistungsstarkes Immunsystem eine bedeutende Rolle spielen und die bei
einer Allergieneigung berücksichtigt werden sollten, haben wir in einem
Profil zusammengefasst –
dem DCMS-Profil
"Immunsystem - Allergien".
Nützen
Sie die Möglichkeit der Orthomolekularen Medizin!
Rufen Sie uns an unter 0049/ (0)9394/ 9703-0.
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