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DCMS-Mikronährstoff-Profile

 

DCMS-Mikronährstoffprofile sind von Ärzten des Diagnostischen Centrums ausgeklügelte Mikronährstoffanalysen, die bestimmte Erkrankungen, Beschwerden oder Organsysteme betreffen. Auch für das allgemeine Wohlbefinden ist eine gezielte Mikronährstofftherapie auf Grundlage eine Laboranalyse meist hocheffektiv.



DCMS-Neuro-Check

DCMS Neuro Check 75für eine optimale Mikronährstoffversorgung des Nervensystems. Die Mikronährtoffanalyse ist sinnvoll bei psychischen oder neurologischen Beschwerden. Wird gerne gemacht bei Angststörungen, Depressionen, ADHS, Gedächtnisstörungen, für die Optimierung des Energiestoffwechsel  etc... weiter

DCMS-Stoffwechsel-Profil

Nahezu alle Stoffwechselabläufe sind Mikronährstoff-abhängig. Die Mikronährtsoffanalyse ist insbesondere sinnvoll bei allen schwerwiegenden Erkrankungen und Stoffwechselstörungen wie z.B. Krebserkrankungen, Diabetes. Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen uvm... weiter

Vitalstoffanalyse "exklusiv"

Umfassendste und dadurch aussagefähigste Mikronährstoffdiagnostik. Bestimmt werden neben Vitaminen, Vitaminoden, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und Fettsäuren die wichtigsten Eisenparameter und auch Risikofaktoren wie CRP und Homocystein oder Lipoprotein(a)...weiter

DCMS-Immun-Profil

DCMS Immun Profil 75Nur durch das Zusammenspiel aller relevanten Mikronährstoffe kann das Immunsystem schlagkräftig auf Viren, Bakterien und andere Eindringlinge reagieren und Fehlreaktionen des Immunsystems wie z.B. bei Allergien korrigiert werden... weiter

DCMS-Knochen-Profil

Für den Knochenstoffwechsel sind neben Calcium, Vitamin D und K zahlreiche weitere Mikronährstoffe essentiell. Das Knochen-Profil ist u.a. sinnvoll bei Osteoporose und entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen... weiter

DCMS-Herz-Kreislauf-Profil

Das Herz-Kreislauf-System ist auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen angewiesen. Sie sind u.a. beteiligt an der Gefäßregulation, üben eine antioxidative Schutzfunktion in den Gefäßen aus oder sind am Energiestoffwechsel der Herzmuskelzelle maßgeblich beteiligt... weiter

 

 

Groes-EisenprofilBlutbild

Das so genannte kleine Blutbild ist die Basisuntersuchung zur Erfassung der zellulären Bestandteile einer Blutprobe. Neben den roten und weißen Blutkörperchen werden auch Hämoglobin, Hämatokrit, MCV, MCHC und einiges mehr bestimmt.


Ferritin

Ferritin ist ein Eisenspeicherprotein, das im ganzen Körper vorkommt. Ferritin ist ein sehr guter Parameter zur Beurteilung eines Eisenmangels. Diese Aussage gilt aber nur dann, wenn keine Entzündung im Körper vorliegt, da Ferritin auch ein Akutphasenprotein ist und bei Entzündungen ansteigt. Ob sich Ferritin als Parameter zur Eisenversorgung eignet oder nicht, ist also entscheidend davon abhängig.


Eisen/Transferrin/Transferrinsättigung

Die Bestimmung von Eisen im Blut ist kein verlässlicher Parameter zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels. Der Eisenwert wird aber zur Bestimmung der Transferrinsättigung benötigt.

Das Eiweiß Transferrin ist das Transporteiweiß von Eisen zu den Geweben. Außerdem ist es ein negatives Akutphasenprotein. Es ist also bei Entzündungen vermindert.

Die Transferrinsättigung wird wie folgt berechnet: Eisenkonzentration im Blutserum geteilt durch die Transferrinkonzentration mal 70,9. Die Transferrinsättigung gibt an, wieviel Prozent des Transferrins mit Eisen beladen sind.

Da, wie bereits erwähnt, die Transferrinkonzentration auch mit der Entzündungsaktivität zusammenhängt, ist die Transferrinsättigung bei stark veränderten Transferrinkonzentrationen nur wenig aussagekräftig.


Löslicher Transferrinrezeptor (sTfR)

Zellen, die einen Eisenbedarf haben, besitzen an ihrer Oberfläche eine Andockstelle für das eisenbeladene Transferrin. Diese Struktur nennt man Transferrinrezeptor. Ein Teil dieser Rezeptoren wird ins Blut abgegeben und als löslicher Transferrinrezeptor bezeichnet. Die Serumkonzentration des löslichen Transferrinrezeptors ist direkt proportional zur Rezeptorkonzentration auf den Zellmembranen. 80 bis 95 Prozent der Transferrinrezeptoren befinden sich in Erythropoesezellen. Unter Erythropoese versteht man die Bildung roter Blutkörperchen.

Bei einem Eisenmangel steigt die Konzentration des löslichen Tranferrinrezeptors im Serum an, da die Erythropoesezellen mehr Transferrinrezeptorzellen ausbilden. Auch bei einer hämolytischen Anämie steigt die Konzentration des löslichen Transferrinrezeptors an. Mit dem sTfR-Wert kann man den aktuellen Eisenbedarf abschätzen.


hsCRP

Das C-reaktive Protein ist mittlerweile der wichtigste Entzündungswert im Blut, da es im Vergleich zu anderen Werten empfindlicher und spezifischer ist und sehr rasch reagiert. Das CRP ist weniger störanfällig und reagiert schneller als die Blutsenkungsgeschwindigkeit. Das hsCRP ist auf die Messung geringerer CRP-Konzentrationen ausgelegt und ein wichtiger Parameter für die Risiko- und Prognoseabschätzung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist aber wichtig zu wissen, dass normale hsCRP-Werte z.B. einen Virusinfekt nicht ausschließen.


Elektrolyte (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium)

Die Elektrolyte spielen bei vielen Funktionen im Körper eine wichtige Rolle. Eine Störung des körpereigenen Elektrolythaushalts kann mit schweren Erkrankungen verbunden sein. Das Gleichgewicht der Elektrolyte ist z.B. wichtig für die Regulierung des Wasserhaushalts, für die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen und Muskelzellen sowie für die Regulierung des Blut-PH-Wertes. Hierbei ergibt sich auch ein Zusammenhang zum Eisenstoffwechsel. Je niedriger der Blut-PH-Wert ist, umso weniger Sauerstoff kann das Hämoglobin binden. Probleme mit der Sauerstoffversorgung können also nicht nur mit der Hämoglobin- und Eisenversorgung zusammenhängen.


Zink

Zink ist ein sehr wichtiges Spurenelement und Cofaktor von über 300 Enzymen. Zink ist für die Hämbiosynthese erforderlich, was einen Zusammenhang zum Eisenstoffwechsel herstellt. Auch der Säure-Basen-Haushalt und damit auch die Sauerstoffbeladung des Hämoglobins ist von einer ausreichenden Verfügbarkeit von Zink abhängig. Sowohl Zink wie auch Eisen sind für die Bildung verschiedener Neurotransmitter und für die Funktionsfähigkeit der Neurotransmittersysteme erforderlich. Bei verschiedenen neuropsychiatrischen Krankheitsbildern wie z.B. ADHS, Depressionen, Angsterkrankungen etc. ist häufig sowohl ein Zink- als auch ein Eisenmangel nachweisbar. Eine Eisensupplementierung kann die Zinkabsorption verringern. Diese Interaktion ist besonders während der Schwangerschaft und der Stillzeit von Bedeutung, so dass Frauen, die Eisen einnehmen, zusätzlich auch ein Zinkpräparat einnehmen sollten.


Kupfer

Am Eisenstoffwechsel sind zwei kupferhaltige Enzyme beteiligt, nämlich Ceruloplasmin und Ferroxidase II, die Eisen-2+-Ionen zu Eisen-3+-Ionen oxidieren können. Dieser Schritt ist erforderlich, damit das Protein Transferrin mit Eisenionen beladen werden kann. Bei einem Kupfermangel zeigt sich eine Störung der Eisenmobilisierung aus den Speichern, was die bedeutende Rolle von Kupfer im Eisenstoffwechsel unterstreicht.


Vitamin A

In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass ein Vitamin-A-Mangel eine Eisenmangelanämie verschlechtert. Bei Kindern mit einem schlechten Vitamin-A- und Eisenstatus konnte nach einer Vitamin-A-Supplementierung ein Anstieg der Hämoglobinkonzentration sowie eine Erhöhung des Erythropoietins festgestellt werden. Eine Vitamin-A-Supplementierung scheint also Eisen zur Verbesserung der Bildung roter Blutkörperchen aus bestehenden Speichern mobilisieren zu können. Die kombinierte Einnahme von Vitamin A und Eisen zeigte einen besseren Therapieerfolg bei der Anämie als die alleinige Einnahme von Eisen oder Vitamin A.


Vitamin C

Vitamin C vermag die Bioverfügbarkeit von Eisen in Nahrungsmitteln zu erhöhen. Dieser Effekt ist mit einer erhöhten Eisenabsorption im Darm verbunden, wobei Vitamin C sowohl die Nicht-Hämeisenaufnahme als auch die Hämeisenaufnahme verbessert. Vitamin C führt zu einer Reduzierung von Fe3+ zu Fe2+, was die Eisenresorption im Darm begünstigt. Möglicherweise erhöht Vitamin C die Stabilität von intrazellulärem Ferritin, wodurch der Abbau von Ferritin in der Zelle verhindert wird.

Vitamin B2

Eine unzureichende Vitamin-B2-Versorgung hat einen nachteiligen Einfluss auf den Eisenstoffwechsel. Durch eine Supplementierung von Vitamin B2 konnte bei Frauen, neben einer Verbesserung des Vitamin-B2-Status, auch ein Anstieg der Hämoglobinkonzentration nachgewiesen werden. Der Anstieg der Hämoglobinkonzentration war besonders ausgeprägt bei sehr niedrigen Vitamin-B2-Konzentrationen vor Beginn einer B2-Supplementierung. Derzeit ist noch nicht geklärt, über welche Mechanismen Vitamin B2 den Eisenstoffwechsel beeinflusst.


Vitamin B6

Vitamin B6 ist ein wichtiges Coenzym für die Hämsynthese. Ein Vitamin-B6-Mangel stört deshalb die Hämoglobinbildung und führt zu einer mikrozytären Anämie.


Vitamin B12

Ein Vitamin-B12-Mangel führt zu einer Verlangsamung der Blutbildung. Die Zahl der Erythrozyten ist vermindert, und es kommt zu einem Auftreten von überdurchschnittlich großen hämoglobinreichen Erythrozyten (makrozytäre, hyperchrome, megaloblastäre Anämie).


Folsäure

Analog zu Vitamin B12 kommt es auch bei einem Folsäuremangel zu einer Entwicklung einer megaloblastären Anämie. Anhand der Veränderungen des Blutbildes kann also nicht unterschieden werden, ob primär ein Folsäuremangel oder ein B12-Mangel vorliegt.


Arginin

Arginin ist Ausgangssubstanz für die Bildung des gasförmigen Botenstoffes Stickstoffmonoxid (NO). NO spielt eine zentrale Rolle für die Regulierung des Gefäßtonus und für die Funktionsfähigkeit des Gefäßendothels. Arginin und NO sind auch wichtig für die Immunkompetenz. Für die Bildung von NO aus Arginin ist Eisen erforderlich.

Lysin

Lysin ist eine essentielle Aminosäure, d.h., sie kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Lysin spielt eine zentrale Rolle als Bestandteil der Kollagene. Eine suboptimale Versorgung mit Lysin ist neben einem Eisenmangel ein wichtiger Grund für Haarausfall. Bei einer Ferritinkonzentration kleiner als 70 µg/l kommt es vermehrt zu Haarausfall. Zu einer Reduzierung des Haarausfalls hat sich in einer britischen Studie eine Kombination aus Lysin und Eisen am besten bewährt.


Histidin

Histidin wird heute zu den essentiellen Aminosäuren gezählt. Histidin ist aufgrund seiner chemischen Eigenschaften ein wichtiger Ligand für Metallionen. Histidin spielt eine wichtige Rolle für die Bindung von Eisen im Hämoglobinmolekül und den anderen eisenhaltigen Proteinen wie Myoglobin, Cytochrome und Peroxidasen.


Cystein

Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure und dient dem Stoffwechsel als wichtige Schwefelquelle und als Ausgangssubstanz für die Bildung des Tripeptides Glutathion. Der Eisen- und Schwefelstoffwechsel sind sehr eng miteinander verknüpft. Es sind zahlreiche Eisen-/Schwefel-Cluster bekannt. Hierbei handelte es sich um Mehrfachkomplexe aus Eisen und Schwefel, die als Cofaktoren an Enzymreaktionen beteiligt sind. Ein wichtiges Enzym ist z.B. die Aconitase sowie Komplex 1 und 2 der Atmungskette. Auch für die Bildung der Schilddrüsenhormone sind diese Eisen-Schwefel-Komplexe erforderlich.


Glycin

Glycin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung zahlreicher Moleküle wie Glutathion, Cholin, Porphyrine, Purine, Kreatin, Kollagene und Elastin. Da Glutathion für den intrazellulären Eisenstoffwechsel eine zentrale Rolle spielt, ergibt sich hieraus auch ein Zusammenhang zwischen Glycin und dem Eisenstoffwechsel.


Glutamin

Glutamin ist die Aminosäure mit der höchsten Konzentration im Blutserum und spielt bei einer Vielzahl von Stoffwechselwegen eine wichtige Rolle. Glutamin ist ein lebenswichtiges Nährsubstrat für die Immunzellen und Schleimhautzellen des Magen-Darm-Trakts und ebenso wie Glycin und Cystein für die Bildung von Glutathion erforderlich.


Glutathion

Glutathion ist ein Tripeptid, bestehend aus den Aminosäuren Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Glutathion kommt in den meisten Zellen in relativ hohen Konzentrationen vor und gilt als das wichtigste Molekül im antioxidativen Zellstoffwechsel. Glutathion spielt auch eine wichtige Rolle für Entgiftungsreaktionen, für die Regulierung des Zellzyklus, die Bildung verschiedener Metabolite etc. Glutathion hat eine große Bedeutung für den intrazellulären Eisenstoffwechsel. Die Hauptmenge des Eisens, das durch die Zellmembran aufgenommen wird, kommt in einen Pool, den man als labilen Eisenpool bezeichnet. Von dort geht das Eisen dann hauptsächlich in die Mitochondrien, wo es in verschiedene Eisenzentren und Eisen-Schwefel-Cluster eingebaut wird. Wegen seiner hohen Konzentration im Zellinneren ist Gutathion sozusagen der beste Ligand für die zweiwertigen Eisenionen. Eisen-Glutathion-Komplexe spielen eine zentrale Rolle für die Eisenverteilung und Eisenverwertung in der Zelle. Eine starke Verminderung der zellulären Glutathionspiegel führte zu einer Verminderung der Aktivität verschiedener eisenhaltiger Enzyme.


Carnitin

Carnitin ist ein Transportmolekül für die Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle). Zu den Folgen von verminderten Carnitinkonzentrationen gehört eine Drosselung des Transports langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, was mit einer Verlangsamung der Energiebereitstellung verbunden ist. Carnitin hat auch noch andere Funktionen im Stoffwechsel, z.B. Regulierung der Blutzuckerneubildung, Beeinflussung von Acetylcholin, Senkung des Triglycerid- und Cholesterinspiegels etc. Eisen ist für die Carnitin-Synthese erforderlich. Ein Eisenmangel kann also auch zu verminderten Carnitinkonzentrationen beitragen. Es gibt auch Hinweise aus Studien, dass Carnitin die notwendige Erythropoietin-Dosis zur Stimulierung der Erythropoese verringern kann, was insbesondere bei der renalen Anämie und bei der Tumoranämie eine Rolle spielt. Carnitin ist eine schwefelhaltige Verbindung und dadurch auch eine wichtige Schwefelquelle zur Bildung von Eisen-Schwefel-Clustern.

 

 

Indikationen

  • Anämie

 

Laborparameter

 

Eisenwerte/ Entzündungswert

Blutbild, Ferritin, Eisen, Transferrin, Transferrinsättigung, löslicher Transferrinrezeptor, hsCRP

 

Mineralstoffe/ Spurenelemente

Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer

 

Aminosäuren

Arginin, Cystein, Glutamin, Glycin, Histidin, Lysin

 

Vitamine

Vitamin A, C, B2, B6, B12, Folsäure

 

Mineralstoffe/ Spurenelemente

Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer

 

Weitere

Carnitin, Glutathion

 

Bild: DCMS

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